Steuerskandal :
Finanzbehörde ächzt unter „Cum-Ex“-Belastung

Von
Hendrik Wieduwilt, Berlin
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Mit „Cum-Ex“- Aktiengeschäften haben Banken Milliarden an Steuern gespart.
Mit „Cum-Ex“- Aktiengeschäften haben Banken Milliarden an Steuern gespart.dpa

12 Milliarden sollen durch „Cum Ex“-Deals dem Staat unterschlagen worden sein. Die Aufklärung verläuft schleppend.

Es ist der wohl größte bisher bekannte Steuerskandal, aber schwer zu durchdringen: „Cum-Ex“ ist eine komplizierte Masche, mit der Steuertrickser das System aus Banken, Anwälten und Anlegern geschickt nutzten und so angeblich 12 Milliarden vor den Augen der Finanzverwaltung vorbeimogelten. Doch die Aufklärung ist mühselig und bringt Finanzbehörden an ihre Grenzen – das zeigt sich am Bundeszentralamt für Steuern. Die Bundesoberbehörde ist dem Bundesfinanzministerium untergeordnet und nimmt bundesweite Steueraufgaben wahr. Mit Cum-Ex kommt sie in Berührung, soweit Auslandsbezug besteht – andere Fälle obliegen den Finanzbehörden der Länder. Heute soll sie dem Parlamentsgremium Rede und Antwort stehen.

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