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Cum-Ex-Geschäfte Tiefe Gräben

Der Cum-Ex-Whistleblower Eckart Seith muss in der Schweiz nicht ins Gefängnis. Sein Beispiel könnte anderen Mut machen. Mehr

11.04.2019, 16:00 Uhr | Wirtschaft
Cum-Ex-Geschäfte

Deutsche Banken haben angeblich Anlegern geholfen, mithilfe Aktiengeschäften, die rund um den Dividendenstichtag getätig werden, Millionensummen zu sparen. Mindestens 12 Milliarden Euro sollen unrechtmäßig geflossen sein. Finanzdienstleister haben auf verschlungenen Wegen Aktienpakete hin und her geschoben, und zwar solche mit einem Anspruch auf eine Dividende (cum dividend) und solche ohne (ex dividend). Dann haben sie gegenüber dem Finanzamt behauptet, sie hätten auf die erhaltenen Dividenden Steuern gezahlt. Das stimmte zwar nicht immer, der Fiskus hat ihnen aber die Steuer trotzdem erstattet, manchmal nicht nur zweimal, sondern drei-, vier- oder fünfmal. Ganz genau weiß das niemand, zu unübersichtlich ist diese Masche. Erst 2012 schloss die Politik diese Gesetzeslücke.

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