Regierung in Niederlanden :
Poldern statt poltern

Klaus Max Smolka
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Die niederländischen Koalitionspartner Dilan Yesilgöz-Zegerius (l-r) von der Volkspartei für Freiheit und Demokratie, Rob Jetten von der linksliberalen D66 und Henri Bontenbal von den Christdemokraten.
Die niederländischen Koalitionspartner Dilan Yesilgöz-Zegerius (l-r) von der Volkspartei für Freiheit und Demokratie, Rob Jetten von der linksliberalen D66 und Henri Bontenbal von den Christdemokraten.dpa

In der fünftgrößten Volkswirtschaft der EU bildet sich eine Regierung ohne Mehrheit im Parlament. Zeigt sich die Opposition konstruktiv, wird es ein interessantes Experiment.

Der „Polder“ ist zurück: die historisch gewachsene Neigung in den Niederlanden, intensiv zu verhandeln, Interessen auszutarieren, alle Gruppen einzubeziehen. So oft wurde der Begriff früher bemüht, dass er beinahe Sprachklischee ist. In den vergangenen Jahren fiel er seltener – Indiz für die Polarisierung, die auch vor den Niederlanden nicht halt gemacht hat.

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