FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Zukunft von Femtech :
„Die Gesundheit der Frau wurde bislang zu großen Teilen übergangen“

Von
Jessica von Blazekovic, München
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Eine hochschwangere Frau fasst sich mit beiden Händen an ihren Bauch.
Eine hochschwangere Frau fasst sich mit beiden Händen an ihren Bauch.dpa

Gründerinnen aus aller Welt mischen die Technikwelt mit Produkten und Dienstleistungen für die weibliche Gesundheit auf. Was ist davon zu halten? Auch die sogenannte Femtech ist vor einer altbekannten Diskussion nicht gefeit.

Es ist das Jahr 2264, und das Armband an Ihrem Handgelenk leuchtet weiß auf. Sie zucken nur unmerklich zusammen. Innerhalb weniger als zwanzig Sekunden spuckt ein Zylinder über Ihrem Schreibtisch eine kleine Kapsel aus. Darin befinden sich eine Pille und ein kleiner Zettel. Nahrungsmittel gibt es nicht mehr. Sie sind es gewohnt, nur synthetische Tabletten einzunehmen, die Ihre Körperorgane am Leben und Ihren Nährstoffgehalt im Gleichgewicht halten. Dieses Mal steht auf Ihrem Zettel „Ergocalciferol + Eisensulfat“. Ihr Körper muss wohl einen Vitamin-D- und Eisenmangel aufweisen, verursacht durch Ihre Monatsblutung. Sie schlucken die Pille – und das weiße Licht auf Ihrem Armband verschwindet.

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