Energiewende : Was sich bei Stromnetzentgelten ändern soll

Netzentgelte machen fast ein Drittel des Strompreises von Haushalten aus. Die Netzagentur will sie neu ordnen, in Summe geht es um Milliarden. Wer was künftig schultern soll und warum die Speicherbranche aufatmen kann.
Die Bundesnetzagentur hat am Mittwoch ihren grundsätzlichen Plan veröffentlicht, wie sie von 2029 an die Stromnetzentgelte reformieren möchte. Dabei geht es um den Anteil am Strompreis, der für den Bau und Unterhalt von Leitungen, Umspannwerken und Ähnlichem anfällt. Die Regeln dafür, wer wie viel Netzentgelt zahlt, laufen Ende 2028 aus. Einst wurden sie für ein System gemacht, das weitgehend auf fossilen Energieträgern basierte. Das System werde daher „der Energieversorgung der Gegenwart und Zukunft nicht mehr gerecht“, sagte Netzagenturchef Klaus Müller in einer Mitteilung. Der Anteil der Erneuerbaren macht in Deutschlands Strommix mittlerweile mehr als die Hälfte aus.


