Kolumne „Hanks Welt“ : Warum ist es so schwer, reich zu werden?

In Amerika gibt es wieder eine Elite schwerreicher Männer. Als Milliardäre werden sie bewundert, beneidet, angefeindet. Für alle anderen wird der Weg nach oben immer länger.
Milliardäre stehen im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Sie werden bewundert, beneidet, angefeindet. Das ist nicht neu. „Robber Barons“, Raubritter, nannte man im späten 19. Jahrhundert John D. Rockefeller (Standard Oil), Andrew Carnegie (Stahl) oder Cornelius Vanderbilt (Eisenbahnen). Alles Männer, die durch die Industrialisierung zu damals unvorstellbarem Reichtum gekommen waren. Und die der Gesellschaft viel zurückgegeben haben – auch aus Dankbarkeit für ihr Lebensglück: Universitäten, medizinische Stiftungen, Museen und Konzerthallen. Die Zeit der US-Oligarchen war auch die Zeit der Philanthropen. Sie waren Raubritter und Gutmenschen zugleich.
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