Im Jahr 2050 : Die Stadt der Zukunft

Digitalisierung? Schnee von gestern! Im Jahr 2050 sprechen wir von Digitaloptimierung. Denn wir leben längst in einer voll vernetzten Welt. Eine Vision.
Der Blick zurück sorgt für breites Grinsen und ungläubiges Kopfschütteln. Angst vor der Digitalisierung? Kaum vorstellbar, wie die Welt heute aussähe, hätte sich diese Stimmung damals durchgesetzt. Sicher, es gab Gründe. Die Politik, die sich nur langsam an das Thema heranwagte etwa. Oder der demographische Wandel. Computer? Smartphone? Autonomes Fahren? Immer mehr ältere Menschen glaubten, sie würden nichts mehr von alledem brauchen. Natürlich verursachten Hacker-Angriffe damals mehr als nur ein sorgenvolles Stirnrunzeln. Schließlich wurde in einem Herbst fast der ganze Nahverkehr lahm gelegt und mehrere Unternehmensserver mit einem Virus infiziert, der den sprechenden Namen „Wannacry“ trug. Die Menschen fürchteten die globale Digitalisierung – zu gefährlich erschien es in Zeiten von Terrorismus und organisierter Kriminalität, die Welt zu vernetzen. Der gläserne Mensch war ein Schreckensbild. Wer würde sich schon gerne vor aller Welt bloßstellen und seine geheimsten Daten preisgeben?





