Kommentar : Druck im Druck
Für Manroland kommt jede Hilfe zu spät. Die Branche hat es nicht hingekriegt, der Staat wird es auch nicht hinkriegen. Die Allianz hat „ihr Kind“ zu lange vernachlässigt.
Die Druckmaschinenbauer waren zu lange von ihrer Bedeutung berauscht Als es dem größten Hersteller von Druckmaschinen auf der Welt schlecht ging, kam der Staat und bürgte. Das ist jetzt gut zwei Jahre her. Heute steht der drittgrößte Druckmaschinenbauer vor dem Kollaps und wie es aussieht muss der Insolvenzverwalter diesmal die Sache alleine regeln. Ohne Landesbürgschaften hätte Heidelberger Druckmaschinen vielleicht nicht überlebt und Manroland wäre heute nicht in dieser Lage. Das ist auch ein Teil der Wahrheit in der unendlichen Geschichte vom Niedergang der deutschen Druckmaschinenbauer.






