Kraftwerksstrategie : Der Kohleausstieg 2030 wird immer unsicherer

Deutschlands Energieversorger wollen in wasserstofffähige Gaskraftwerke investieren. Doch alle lauern auf die Ausschreibungen – und warnen schon mal.
Sie hat lange auf sich warten lassen, doch sind die deutschen Energiekonzerne froh, dass die Bundesregierung ihre Kraftwerksstrategie vorgelegt hat. „Es ist nicht nur ganz wichtig für Deutschland. Es ist auch für uns als Uniper ganz wichtig“, sagte Michael Lewis, der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Gashändlers, am Mittwoch zur Vorlage der Jahreszahlen auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf. Schließlich wolle das Unternehmen bis 2030 rund acht Milliarden Euro in die grüne Transformation investieren – und damit auch in neue Kraftwerkskapazität. In den kommenden Jahren will die Bundesregierung ungefähr 20 neue Gaskraftwerke bauen lassen. Die Anlagen sollen zunächst eine Kapazität von insgesamt zehn Gigawatt haben.
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