CBAM :
EU-Kommission stellt den Klimazoll scharf

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Treiben den EU-Klimazoll weiter voran: EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra und Kommissionsvizepräsident Stéphane Séjourné
Treiben den EU-Klimazoll weiter voran: EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra und Kommissionsvizepräsident Stéphane SéjournéEPA

Von 2026 an wird beim Import vieler Güter in die EU ein Aufschlag fällig. Künftig soll er noch mehr Waren umfassen. Zugleich hat Brüssel eine Idee, um dem leidenden Export zu helfen.

Gut zwei Jahre lang wurden Daten gesammelt und getestet, bald wird es ernst: Zum 1. Januar greift der „Carbon Border Adjustment Mechanism“ (CBAM), oft auch als CO2-Grenzausgleich bezeichnet, so richtig. Beim Import von Gütern in die Europäische Union wird dann ein Zoll erhoben, der perspektivisch genauso hoch sein soll wie der Preis im europäischen Emissionshandel. Der Mechanismus soll die europäische Industrie vor Wettbewerbsnachteilen schützen und das Risiko von „Carbon Leakage“ mindern, also verhindern, dass Produktion und die mit ihr verbundenen Emissionen einfach in andere Länder verlagert werden. Zugleich wird die energieintensive Industrie von 2026 an weniger kostenlose Zertifikate im europäischen Emissionshandel zugeteilt bekommen.

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