Corona-Impfungen :
In Berlin fallen Privatversicherte durchs Raster

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Eine Seniorin wird im neu eröffneten Impfzentrum im Velodrom Stadion in Berlin gegen Corona geimpft.
Eine Seniorin wird im neu eröffneten Impfzentrum im Velodrom Stadion in Berlin gegen Corona geimpft.dpa

In der Hauptstadt soll die Kassenärztliche Vereinigung die Impfeinladungen für chronisch Kranke zwischen 65 und 70 Jahren übernehmen. So werden viele Impfberechtigte ausgeschlossen.

Weite Teile der Priorisierungsgruppe 1 sind schon gegen Covid-19 geimpft. Zugleich bleiben Präparate des Herstellers Astra-Zeneca liegen. Deshalb beginnt in einigen Bundesländern die Immunisierung der zweiten Gruppe: unter anderem Über-Siebzigjährige, Polizisten, chronisch Kranke sowie Mitarbeiter von Grund-, Förderschulen und Kindergärten. Für die aufgrund einer Vorerkrankung berechtigten Patienten sieht die Impfverordnung die Vorlage eines ärztlichen Attestes vor. Das aber ist aufwendig und hat in den ausstellenden Arztpraxen zu Widerstand geführt.

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