Einweg-E-Zigarette : Ein Produkt, das keiner wollte

Philip Morris hat in Deutschland für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten geworben. Nun verkauft sie der größte Tabakkonzern der Welt selbst. Vor der Politik wirbt ein ehemaliger Landeschef dafür.
Eigentlich sah es lange so aus, als hätte sich der Zigarettenhersteller Philip Morris seine Meinung über Einweg-E-Zigaretten längst gebildet. Das sind die kleinen bunten Dinger, auch Vapes genannt, die eher einem Textmarker ähneln als einer herkömmlichen Zigarette. Und weil sie statt nach Nikotin häufig nach Wassermelone, Blaubeere oder Kaugummi schmecken, werden sie bei Jugendlichen immer beliebter. Und davon hält der größte Tabakkonzern der Welt zumindest für den deutschen Markt überhaupt nichts. Deshalb, so heißt es aus dem Unternehmen, habe Philip Morris in Politik und Medien für ein Verbot der Einweg-E-Zigarette in Deutschland lobbyiert.
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