240 Meter hohe Anlage : Wenn das Windrad plötzlich einstürzt

Nach dem Unfall in Haltern am See erschweren Trümmerteile die Ursachenermittlung der Versicherungsgutachter und Ingenieure. Das Unglück befeuert die Diskussion über die Überwachung von Windkraftanlagen.
Nach dem Einsturz eines rund 240 Meter hohen Windrads in einem Waldstück nahe Haltern am See hat die Suche nach den Ursachen begonnen. Nach Angaben der Betreibergesellschaft, eines Unternehmens des Bergbauflächen-Entwicklers RAG Montan Immobilien und der örtlichen Stadtwerke, waren am Freitag rund 20 Fachleute vor Ort, darunter mehrere Gutachter. Ihre Arbeit wurde dadurch erschwert, dass noch Trümmer in den Bäumen hingen, sodass nicht alle Teile des abgesperrten Gebiets um die Turbine betreten werden konnten. Gesichtet wird das Gebiet daher auch mithilfe einer Drohne.
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