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240 Meter hohe Anlage : Wenn das Windrad plötzlich einstürzt

Eine ehemalige Windkraftanlage, die sich nun auf einen 40 Meter hohen Stumpf reduziert. Bild: dpa

Nach dem Unfall in Haltern am See erschweren Trümmerteile die Ursachenermittlung der Versicherungsgutachter und Ingenieure. Das Unglück befeuert die Diskussion über die Überwachung von Windkraftanlagen.

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          Nach dem Einsturz eines rund 240 Meter hohen Windrads in einem Waldstück nahe Haltern am See hat die Suche nach den Ursachen begonnen. Nach Angaben der Betreibergesellschaft, eines Unternehmens des Bergbauflächen-Entwicklers RAG Montan Immobilien und der örtlichen Stadtwerke, waren am Freitag rund 20 Fachleute vor Ort, darunter mehrere Gutachter. Ihre Arbeit wurde dadurch erschwert, dass noch Trümmer in den Bäumen hingen, sodass nicht alle Teile des abgesperrten Gebiets um die Turbine betreten werden konnten. Gesichtet wird das Gebiet daher auch mithilfe einer Drohne.

          Helmut Bünder
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Neben Versicherungsgutachtern waren auch Ingenieure des Herstellers Nordex aus Hamburg involviert. „Wir gucken in alle Richtungen, um zu verstehen, was da passiert ist“, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Wie bei einem Flugzeugabsturz werden alle Trümmerteile untersucht. Die Betreibergesellschaft erwartet, dass es mehrere Wochen dauert, bis die Gründe für den Zusammenbruch geklärt sind.

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