Keine Migrationsgrenze : Die Schweiz bleibt offen

Das „Nein“ zum Bevölkerungsdeckel verhindert den Bruch mit Europa. Aber ein Wermutstropfen bleibt.
Es ist noch einmal gut gegangen: Die Schweiz hat der rechtspopulistischen Versuchung widerstanden, sich von Europa abzuschotten. Eine – wenn auch nicht üppige – Mehrheit der Stimmbürger verwarf am Sonntag die Initiative der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), in der Verfassung einen Bevölkerungsdeckel zu verankern, also eine indirekte Zuwanderungsgrenze. Danach hatte es lange nicht ausgesehen, doch nach einer intensiven und hochemotionalen Debatte hat immerhin mehrheitlich die Vernunft gesiegt. Selbstverständlich war das nicht.
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