G-7-Gipfel in Hiroshima : An China führt kein Weg vorbei

Die G7 wollen weiter die weltweite Ordnung prägen. Aber sind sie dafür noch stark genug?
Wozu der ganze Aufwand? Diese Frage stellt sich jedes Jahr aufs Neue, wenn der G-7-Gipfel stattfindet. Monatelang feilen Vertreter der sieben Industrienationen im Vorfeld an Sicherheitskonzepten und möglichen Botschaften für das Abschlusskommuniqué. Wenn es dann so weit ist, legen die Delegationen Tausende Kilometer mit dem Flugzeug zurück, um in einer abgeschotteten Kunstwelt zu tagen. Der Gipfel in Elmau im vergangenen Jahr kostete die deutschen Steuerzahler einen dreistelligen Millionenbetrag. Im japanischen Hiroshima waren in den vergangenen Tagen 24.000 Polizisten im Einsatz, um den G7 eine Bühne zu bereiten. War es das wert?
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