Autoindustrie :
Bosch als Menetekel für den Südwesten

Benjamin Wagener
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Produktion von Brennstoffzellen-Antriebssystemen bei Bosch: keine Kunden für Zukunftsprodukte.
Produktion von Brennstoffzellen-Antriebssystemen bei Bosch: keine Kunden für Zukunftsprodukte.dpa

Die Krise bei Bosch spitzt sich immer weiter zu. Wie unter einem Brennglas zeigt das vor allem eines: Es ist einfacher, nachhaltige Geschäftsmodelle politisch zu fordern, als diese unter realen Bedingungen zu entwickeln.

Der Umsatz stagniert, der Gewinn sinkt um fast die Hälfte – und die Renditeziele hat Bosch-Chef Stefan Hartung jetzt nach hinten verschoben. Der größte Autozulieferer der Welt steht vor einem weiteren schwierigen Jahr, wie die vorläufigen Zahlen für 2025 gerade gezeigt haben. Vor allem die Mobilitätssparte, die mit 62 Prozent den größten Teil zum Umsatz beiträgt, steht unter Druck: Schon seit Längerem will Hartung daher die Abhängigkeit seines Konzerns vom Geschäft mit Komponenten für Autos verringern.

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