Brennstoffzellen : Wasserstoff, Mobilität der Zukunft?

Verbrenner, Batterie- oder Brennstoffzellen: Welcher Technologie gehört die Zukunft? Der Automobilzulieferer Freudenberg forscht schon seit fast zwanzig Jahren, um Brennstoffzellen für die Produktion fit zu machen.
Es könnte alles so einfach sein. Wenn endlich Brennstoffzellen den Automarkt erobern würden. Eine Tankladung dauert wenige Minuten, niemand müsste auf ein privates Auto verzichten, die Luft in den Städten wäre nicht von Stickoxiden, sondern höchstens von feinem Wasserdampf gefüllt. Windräder in der Nordsee könnten Energie für Elektrolyse-Kraftwerke liefern, anstatt sich nur um sich selbst zu drehen, weil ihr Strom gerade keine Abnehmer hat. Weder Lithium noch Kobalt müssten unter fragwürdigen Bedingungen abgebaut werden, weil der Brennstoffzellenantrieb keine 700-Kilo-Akkus braucht, sondern nur eine kleine Batterie, um Stromspitzen auszugleichen. Selbst BP und Shell könnten sich freuen, ihre Tankstellen weiter betreiben und statt Benzin und Diesel eben Wasserstoff produzieren, woran schon gearbeitet wird. Warum ist das alles also nicht schon Praxis? Woher kommt so viel müsste, könnte, würde?
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