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Weitere Nachrichten : Starbucks enttäuscht Anleger mit Geschäftsausblick

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Bild: AP

Das Schnäppchenportal Groupon verliert weiter Millionen, die Citigroup verrechnet sich um 600 Millionen und Nintendo veröffentlicht die ersten Details zu ihrem geplanten Gesundheits-Gerät.

          Starbucks enttäuscht Anleger mit Geschäftsausblick

          Die Kaffeekette Starbucks wächst weiter kräftig, wagt aber nur einen verhaltenen Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr. Im vierten Geschäftsquartal bis Ende September stieg der Umsatz um 10 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 4,2 Milliarden Dollar, wie Starbucks am Donnerstag mitteilte.

          Schnäppchenportal Groupon verliert weiter Millionen

          Die Rabattplattform Groupon steckt in den roten Zahlen fest: Im dritten Quartal stieg der Fehlbetrag im Jahresvergleich von 2,58 auf 21,2 Millionen Dollar (16,8 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte allerdings um 27 Prozent auf 757 Millionen Dollar. Die Erwartungen der Analysten wurden mit den Zahlen überboten, allerdings gab das Management einen schwächeren Ausblick ab als angenommen. Nachbörslich handelte die Aktie leicht im Plus. Bei Groupon können Kunden Rabattgutscheine von Dienstleistern, Restaurants oder Händlern kaufen. Das Unternehmen will sich aber vom Schnäppchenanbieter zum Internethändler wandeln.

          Citigroup verrechnet sich um 600 Millionen

          Die drittgrößte amerikanische Bank Citigroup muss ihre jüngsten Geschäftsergebnisse in großem Stil korrigieren. Wegen eines Anstiegs der Rechtskosten um 600 Millionen Dollar sinke der Überschuss im dritten Quartal auf 2,8 Milliarden Dollar, teilte das Institut am Donnerstag mit. Ursprünglich hatte der Wall-Street-Riese einen Nettogewinn von 3,4 Milliarden Dollar gemeldet - das war erst vor zwei Wochen.

          Nintendo veröffentlicht erste Details zu geplantem Gesundheits-Gerät

          Der Videospiele-Spezialist Nintendo will mit Technik zur Auswertung von Gesundheitsdaten in einen neuen Geschäftsbereich vorstoßen. Als erstes Produkt kündigte Nintendo-Chef Satoru Iwata ein Gerät an, das Informationen über den Schlaf auswerten soll. Das kleine Kästchen solle neben dem Bett platziert werden und mit Hilfe von Mikrowellen-Sensoren Körperbewegungen, Atem-Rhythmus und Herzfrequenz aufzeichnen, hieß es am Donnerstag. Die Daten sollen auf Nintendo-Servern ausgewertet werden, die Nutzer können dann etwa Empfehlungen zu Ernährung oder Schlafzeiten bekommen.

          Am Airport Zweibrücken gehen vorerst die Lichter aus

          Der Betrieb des angeschlagenen Flughafens Zweibrücken wird mangels Geldgebern von Dienstag (4. November) an auf Eis gelegt. Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner sprach am Donnerstag von einer „Winterruhe“, ein Großteil der 100 verbliebenen Mitarbeiter wird freigestellt. Zugleich sollen aber die Gespräche mit potenziellen Investoren weitergehen. „Von deren Ausgang wird der weitere Verlauf maßgeblich abhängen“, sagte Plathner laut Mitteilung bei einer Betriebsversammlung. Auch nach dem 4. November sollen noch Flüge möglich sein, wenn Geld da ist, um den Betrieb zu bezahlen. Der Airport hatte Insolvenz angemeldet, weil er Millionen an Staatsbeihilfen zurückzahlen muss.

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