Fahrbericht: Kia Sorento : Spurwechsel auf den Boulevard
Die Zeiten, in denen SUVs für den Geländegang gedacht waren, sind lange vorbei. Wichtiger sind heute Staumöglichkeiten und Komfort im Großstadtverkehr. Mit dem Sorento will Kia diese Bedürfnisse bedienen.
Durchfahrt verboten, Forstbetrieb frei. Der Weg ins Feld, durch den Wald oder über die Wiese bleibt Nichtförstern oder -landwirten in aller Regel versperrt. Die Lust am Geländefahren lässt sich meist nur noch auf Übungsflächen oder an Trainingsstationen gegen Entgelt befriedigen. Einst martialisch auftretende Off-Road-Autos sind zu gefälligen Großraumkombis mutiert, deren Traktionsvorteil durch Allradantrieb oft nur noch billigend in Kauf genommen wird. Wichtiger ist das Raumangebot geworden, schließlich sollen nicht nur Kinder zur Kita befördert werden, auch die Freizeitausrüstung muss Platz an Bord finden. Und schick aussehen sollte das SUV obendrein. Diesen Wandel hat der Kia Sorento vollzogen, und er tut ihm gut. Einst als robuster Geländegänger gestartet, geht die nunmehr dritte Generation mit ansprechender Form, bis zu sieben Sitzen und einer reichhaltigen Ausstattung an den Start.





