Im Höhenflug
Die Bundesliga ist zum 50. Geburtstag im Stimmungshoch und feiert sich selbst. Reinhard Rauball ist als Ligapräsident unangefochten. Er will das Wachstum der Bundesliga fortsetzen - die Chancen stehen gut.
Die Bundesliga ist zum 50. Geburtstag im Stimmungshoch und feiert sich selbst. Reinhard Rauball ist als Ligapräsident unangefochten. Er will das Wachstum der Bundesliga fortsetzen - die Chancen stehen gut.
Das frühe EM-Aus der deutschen U-21-Nationalmannschaft hat nun doch Folgen: Der erfolglose Trainer Rainer Adrion muss gehen. Nachfolger wird sein erfolgreicher Vorgänger Horst Hrubesch. DFB-Präsident Niersbach sucht zudem die Verständigung mit der DFL.
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes reagiert ungewöhnlich schroff auf die Kritik aus Kreisen der Fußball-Liga. Geschäftsführer Rettig dürfte allerdings keinen Alleingang gewagt haben - der heftige Disput hat vielmehr strategische Qualität.
DFB und DFL arbeiten auch in Zukunft eng zusammen. Dafür wurde der Grundlagenvertrag um vier Jahre bis 2017 verlängert. Anders als in der Vergangenheit gab es dieses Mal keine großen Diskussionen um den neuen Kontrakt.
Die Profi-Fußballvereine sind kommerzielle Großveranstalter, die Woche für Woche in einem Maße die Polizei in Anspruch nehmen, dass man meinen könnte, Gorleben sei überall.
Das Sicherheitspaket zum Thema „Stadionerlebnis“ wird mit großer Mehrheit verabschiedet. Trotzdem führt die Mitgliederversammlung der DFL eines noch einmal zu Tage: Das Misstrauen zwischen Fans und Ordnungsmacht ist groß.
Am Mittwoch will der Ligaverband das DFL-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“ verabschieden. Der erbitterte Streit über den Umgang mit einem Prozent Gewalttätern und 99 Prozent friedlichen Fans droht, die Strukturen des Profifußballs anzugreifen.
In der Gewalt-Debatte besteht Reinhard Rauball auf der Autonomie der Verbände. Auch deshalb sagt der Präsident der Deutschen Fußball-Liga im Interview, dass bei der Vollversammlung am 12. Dezember Beschlüsse gefasst werden müssen.
Die Politik erhöht beim Thema Sicherheit massiv den Druck auf den deutschen Fußball. Die Innenminister fordern von der DFL den Beschluss des umstrittenen Sicherheitskonzeptes. Ansonsten sollen die Klubs für Polizeieinsätze zahlen. Auf Widerstand stößt der „Sicherheits-Euro“.
DORTMUND (dpa). Ligapräsident Reinhard Rauball hat die Politik zur Mithilfe im Kampf gegen Rechtsradikalismus im Fußball aufgefordert.
Boris Vukcevic erwacht aus dem Koma. Arjen Robben ist mal wieder verletzt. Auch Reinhard Rauball kritisiert den früheren DFB-Präsidenten. Und Klaus Allofs setzt in Wolfsburg sein Ritual fort. Fußball kompakt am Freitag
Politik und Bundesliga reagieren auf die Aussage eines homosexuellen Fußballers, er oute sich aus Angst um seine Zukunft als Profi nicht: Bundeskanzlerin Merkel spricht Mut zu, Ligapräsident Rauball von einem ungelösten Problem.
Der Bundesliga-Spieltag am Wochenende steht im Zeichen der Integration. Deshalb besucht der Nationalmannschafts-Fan Angela Merkel ein Ligaspiel. Und die Klubs verzichten für eine Partie auf Trikotwerbung.
53 Profivereine der drei Fußball-Spielklassen haben einen Kodex unterzeichnet, der verschärfte Sanktionen gegen Randalierer vorsieht. Ein Stehplatzverbot in Stadien soll es nicht geben.
Fifa-Präsident Joseph Blatter, Spezialist für Survival-Taktik, geht zum Entlastungsangriff über. Auch die Vergabe der WM 2006 sei nicht astrein gewesen. Der Konter aus Deutschland folgt auf dem Fuß.
FRANKFURT (dpa). Fifa-Exekutivmitglied Theo Zwanziger hat mit Bestürzung auf das Ausmaß der Korruptionsaffäre im Fußball-Weltverband (Fifa) reagiert, ...
Die Deutsche Fußball-Liga lässt sich Zeit bei der Umsetzung der Regel-Revolution. Frühestens im September wird darüber diskutiert, welche Technik eingeführt wird - und wer sie bezahlt.
Wer den Fußball vor seinen Fans schützt, wollte Frank Plasberg wissen. Für die falsch gestellte Frage hatte er leider auch noch die falsche Mannschaftsaufstellung gewählt.
Boomende Bundesliga gegen Kraftwerk Premier League: Das Finale zwischen Bayern München und dem FC Chelsea am Samstag (20.45 Uhr) steht auch für den verschärften Konkurrenzkampf zweier völlig unterschiedlicher Konzepte.
Ein Tag, wie er in schwarz-gelb nicht schöner sein könnte: Mit der Rekordpunktzahl 81 stemmt Sebastian Kehl zum zweiten Mal in Folge die Meisterschale. Vorher gibt es ein lockeres 4:0 gegen Freiburg.
Ein Tag der Superlative für den deutschen Fußball: Die Bundesliga kassiert aus dem Erlös der TV-Rechte-Vermarktung künftig 2,5 Milliarden Euro.
Reinhard Rauball will nicht Nachfolger von Theo Zwanziger als DFB-Präsident werden. Damit gelten nur noch Erwin Staudt und Wolfgang Niersbach als Kandidaten.
Erschüttert reagiert der deutsche Fußball auf den Suizidversuch von Babak Rafati. Dank des schnellen Eingreifens seiner Assistenten ist der Schiedsrichter mittlerweile außer Lebensgefahr.
Die Schreckensmeldungen häufen sich, die Polizeistatistik dagegen zeigt fast keine Zunahme der Gewalt in Fußballstadien. Experten warnen vor überzogenen Reaktionen.
Nach den Zwischenfällen in Dortmund droht Dresden der Ausschluss vom DFB-Pokal. Derweil bekräftigen DFB und DFL ein Verbot von Pyrotechnik - womöglich erst der Anfang einer Reihe weiterer Sanktionen.
r.z. FRANKFURT. Beschlüsse wurden diesmal zwar nicht gefasst, doch an deutlichen Worten ließ es der Fußball-Ligaverband nach seiner Mitgliederversammlung am Dienstag in einem Frankfurter Hotel nicht fehlen.
Borussia Dortmund macht einfach so weiter wie in der vergangenen Saison: Der deutsche Meister gewinnt zum Bundesliga-Auftakt gegen den HSV mit 3:1. Kevin Großkreutz und Mario Götze schießen die Tore.
Hochglanzprodukt! So nennt Reinhard Rauball die Fußball-Bundesliga am liebsten. Und der Präsident der Deutschen Fußball-Liga begeht dabei keinen Etikettenschwindel. Die höchste deutsche Fußballklasse steht nach außen glänzend da.
DORTMUND. Reinhard Rauball, der Präsident der Deutschen Fußball-Liga, eröffnete die 49. Bundesligasaison mit einer verheißungsvollen Vorhersage. "Wir werden hervorragende Spiele erleben", sagte der Mann, der auch dem deutschen Meister Borussia Dortmund als Vereinspräsident vorsteht.