Der Preis in der Causa Infantino
Mehr Opposition gegen Gianni Infantino gab es nie, doch die Zeit spielt für den FIFA-Präsidenten. Der Skandal wird kanalisiert – und das eigentliche Problem bleibt unangetastet.
Der BVB setzt langfristig auf seine Geschäftsführung um Lars Ricken, Carsten Cramer und Thomas Treß. Cramer übernimmt zudem eine neue Funktion.
Mehr Opposition gegen Gianni Infantino gab es nie, doch die Zeit spielt für den FIFA-Präsidenten. Der Skandal wird kanalisiert – und das eigentliche Problem bleibt unangetastet.
DFB-Vizepräsident Watzke wünscht sich, dass FIFA-Präsident Infantino „selbst realisiert“, dass er sich zurückziehen sollte. Wer das glaubt, lässt sich auch erzählen, dass der DFB nichts ändern kann.
Rund 100 Millionen Euro investiert Borussia Dortmund in diesem Sommer in eine Handvoll Teenager und will so einen neuen Angriff auf den FC Bayern München starten. Ist das eine gute Idee?
Auf dem Fußballfeld spielen die Münchner mit einer Wucht, die ihnen in der deutschen Fußballpolitik mittlerweile fehlt. Doch selbst Konkurrenten sagen: Das kann ihnen egal sein.
Jürgen Klopps Reise an die Spitze des deutschen Fußballs ist auch die Entstehungsgeschichte einer Marke. Daneben macht sich der DFB kleiner als nötig – weil seine Sehnsucht nach dem Erlöser groß ist.
Auf Anhieb übernimmt Jürgen Klopp die Regie. Die laut DFB „beste Lösung“ für den Posten des Chefcoaches bringt ihren Tross mit. Auch ein Weltmeister von 2014 greift ein.
Vier Männer beraten über vier Stunden: In New York arbeitet die DFB-Spitze an der Lösung der Bundestrainer-Frage. Dabei wird sich offenbar auf wesentliche Eckpunkte eines Vertrags mit Jürgen Klopp verständigt.
Rudi Völler soll Sportdirektor des DFB bleiben. Warum das so ist, bleibt undeutlich. Seine Versäumnisse hingegen zeigen sich immer deutlicher.
Seit dem gescheiterten Investorendeal nach Fanprotesten 2024 suchte die Bundesliga neue Kapitalgeber. Nun gibt es eine Einigung.
Sportdirektor Ole Book soll in Dortmund eine Transferstrategie entwickeln. Holt er einen Spieler zurück, für den nur der BVB die Geheimformel zu kennen scheint? Der Wechsel wäre nicht ohne Risiko.
Mit Ole Book statt Sebastian Kehl als Kaderplaner will Borussia Dortmund wieder so innovativ und attraktiv werden wie in den Meisterjahren 2011 und 2012. Ob der Plan aufgeht, ist offen.
Nils-Ole Book soll aus dem BVB wieder einen innovativen Klub machen – und einen echten Bayern-Konkurrenten. Die Frage ist: Passen die Kniffe aus dem kleinen Elversberg ins große Dortmund?
Die Deutsche Fußball Liga präsentiert bei ihrem Neujahrsempfang Rekorde – doch die „tektonischen Verschiebungen“ im europäischen Fußball drohen die Balance zu erschüttern.
Die Frage nach einem Boykott der Fußball-WM 2026 in den USA sorgt für öffentliche Aufmerksamkeit. Beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga ist sie auch Thema. Die Fußball-Bosse äußern sich.
Erst wird Friedrich Merz mit dem „Großen Stutenkerl“ geehrt, dann muss er als Gast von Borussia Dortmund bis in die Nachspielzeit hinein warten, bis ihn das Spiel erheitert. Warum es dazu kommt, bleibt im Dunklen.
Das schlechte Ergebnis für den neuen BVB-Präsidenten ist Teil eines größeren Trends: Fans begehren auf gegen die Hinterzimmer-Deals der Profifunktionäre. Hans-Joachim Watzke setzt sich nun auch einer Gefahr aus.
Hans-Joachim Watzke will sich zum Präsidenten von Borussia Dortmund wählen lassen, soll zur ausgleichenden Kraft in einem Verein werden, in dem manches Mitglied ihm vorwirft, ihn gespalten zu haben. Geht das gut?
Generationen verbinden Erinnerungen an die Nationalelf mit Rudi Völler. Eine Dokumentation würdigt seine einzigartige Bedeutung für das Team. Und zeigt nebenbei seine besondere Beziehung zu Julian Nagelsmann.
Mit Verspätung auf der Überholspur: Seit der Gründung eilt das Frauenteam des BVB von Aufstieg zu Aufstieg. Nun kam es im DFB-Pokal zum ersten Duell mit dem FC Bayern. Das soll erst der Anfang gewesen sein.
DAZN dominiert immer mehr das Sport-Streaming. Im Interview spricht Deutschland-Chefin Alice Mascia über den Streit mit der DFL, das Engagement von Eigentümer Blavatnik – und ein potentiell „existentielles Problem für Ligen und Vereine.“
Bei der DFL-Generalversammlung zeigen sich die Klubs geeint. Doch die Herausforderungen sind groß, gerade mit Blick auf die 50+1-Regel.
Den Kampf um das Präsidentenamt bei Borussia Dortmund hat der scheidende Geschäftsführer zwar gewonnen. Die Erhaltung des Machtsystems mit allen Vorteilen steht Innovationen aber im Weg.
Der bisherige Präsident Reinhard Lunow verkündet wortreich, warum er doch keine weitere Amtszeit beim BVB anstrebt. Somit kann Hans-Joachim Watzke seine Funktionärskarriere krönen.
Bei Borussia Dortmund tobt ein Machtkampf um das Präsidentenamt des Stammvereins. Hans-Joachim Watzke tritt an und hat gute Chancen. Aber um welchen Preis?
Der deutsche Fußball erlebt eine Machtverschiebung: Immer häufiger übernehmen Fans aus der Kurve Schlüsselpositionen in Profiklubs. Ist das ein Putsch oder lebendige Vereinsdemokratie?
Es ist eine gute Idee, den Kontinenten etwas zurückzugeben, die Europa mit Fußballtalenten versorgen. Dieses Turnier aber wird von den Falschen bezahlt und von den Falschen genutzt.
Die Lage beim BVB spitzt sich zu: Zwar versichern Watzke und Lunow, den Klub nicht spalten zu wollen. Aber in der Realität wird der Machtkampf um das Präsidentenamt mehr und mehr zu einer disruptiven Kraft.
Dank eines umstrittenen Siegtors in Hoffenheim robbt der BVB weiter Richtung Champions League – mit Niko Kovač, über den sein Boss sagt: Natürlich bleibt er. TSG-Trainer Ilzer ist aufgebracht.
Sein Karriereende hat Mats Hummels bereits für den Sommer angekündigt. Doch nun beschäftigt sich der BVB offenbar mit seinem Einsatz bei der Klub-WM – falls den Dortmundern das Personal ausgehen sollte.
Beim BVB hört Watzke in diesem Jahr auf. Bei der UEFA bleibt er aber in einem wichtigen Gremium vertreten. DFB-Chef Neuendorf erhält einen Sitz im Council der FIFA.
Die Wirtschaft mag schwächeln, das Geschäft mit dem Fußball brummt. Doch die Umsatzzahlen der Bundesligaklubs sind nicht nur Anlass zum Jubeln. Denn mancherorts wird unvorsichtig viel Geld ausgegeben.
Im ersten Spiel unter Niko Kovac erleidet der leidenschaftslos auftretende BVB eine Arbeitsverweigerungsniederlage. Das Problem sitzt aber tiefer: Die Misere ist Folge eines Führungsproblems, das den Klub zermürbt.
Borussia Dortmund zählt nicht mehr zu den spannendsten Fußball-Adressen der Republik. Auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kann die Krise derzeit nicht bändigen. Ist er noch Herr der Lage?
Bei der Verteilung der TV-Gelder im deutschen Fußball bleibt eine große Reform aus. Damit zerschlagen sich die Hoffnungen von derzeit zweitklassigen Traditionsvereinen wie dem Hamburger SV und Schalke 04.
Friedrich Merz spricht über Sport – und erzählt Unsinn: über die Bundesjugendspiele oder die Reform im Jugendfußball. Bleibt zu hoffen, dass es ein Sportminister besser weiß als der CDU-Kanzlerkandidat.
Vieles ist vorstellbar bei der Trainersuche des BVB – auch Anfragen, die erst mal abwegig scheinen. Auf die Frage nach dem größten Thema im Klub aber reagiert Lars Ricken ausweichend.