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Unruhige Zeiten beim Autobauer : Deswegen ist Opel ein „Weltmeister im Verbergen“

Seitenwechsel: Dass Hunderte Opel-Beschäftigte künftig für Segula arbeiten, gefällt nicht jedem – dem Betriebsrat zum Beispiel. Bild: dpa

Die Opel-Mitarbeiter erhalten nun doch mehr Lohn – obwohl der Vorstand das nicht wollte. Doch die Stimmung in der Belegschaft ist mehr als mies. Mitarbeiter suchen in Scharen das Weite.

          Der eine Manager von Opel spricht über das Fachblatt „Autohaus“, der andere via Zeitschrift „Automobilwoche“. Der Chef wählt ein Interview mit der hauseigenen „Opel-Post“, um seine Sicht der Lage bei dem seit fast zwei Jahrzehnten defizitären Autobauer zu erläutern. Die Rüsselsheimer senden auch täglich Presseerklärungen aus – aber nicht zu den kitzligen Themen, an denen es in diesen Tagen und Wochen wahrlich nicht mangelt. Welches Auto außer dem Mittelklasse-Flaggschiff Insignia soll das Stammwerk in Südhessen vom nächsten Jahr an bauen? Wie viele Stellen sichern die mittlerweile 15 Kompetenzzentren im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum?

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Über die hessischen Grenzen hinausgeblickt: Welche beiden tarifvertraglich zugesagten Autos wird Opel in Eisenach in Thüringen fertigen lassen? Und stimmen die Gerüchte, nach denen dort Hunderte der bisher 1800 Arbeitsplätze wegfallen sollen? Fragen über Fragen, aber eben keine Antworten.

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