Interview mit Tropenbiologin : „Wir müssen nicht alle Veganer werden“

Von Frankfurt aus unterstützt die Zoologische Gesellschaft Schutzgebiete weltweit, auch in der Amazonasregion. Nicht nur die dortigen Brandrodungen durch Landwirte machen den Naturschützern Sorgen.
Sie betreffen uns direkt, und wir verfolgen die Entwicklung ständig. Unsere Arbeit konzentriert sich in Südamerika auf die Amazonasregion, deshalb ist das zunächst eine Gefahr für alle Projekte. Glücklicherweise haben wir bisher in den großen Schutzgebieten in Peru und Kolumbien aber keine Flächen durch Brände verloren. Wir arbeiten dort besonders intensiv mit den Nationalparks Serranía de Chiribiquete im Herzen des kolumbianischen Amazonasgebiets, mit Manu und Yaguas in Peru zusammen. Yaguas habe ich im August besucht und bei einem Überflug dort erfreulicherweise keine Brände gesehen. Aber aus Brasilien haben wir vergangene Woche Hilferufe aus einer Station am Rande des Cantão-Nationalparks bekommen. Dort hatten Scouts der Station, die die ZGF mitfinanziert, an einem Sonntag ein großes Feuer entdeckt.
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