Grippostad-Hersteller : Starker Rubel hilft Pharmakonzern Stada

Der hessische Pharmakonzern Stada hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr zweistellig gesteigert. Dem Unternehmen aus Bad Vilbel hilft der Auftrieb der russischen Währung. Auch in Kiew produziert Stada wieder.
Der Arzneihersteller Stada ist im ersten Halbjahr kräftig gewachsen. Dabei profitierte das Unternehmen auch von einem starken Kurs des russischen Rubels trotz des Ukraine-Kriegs, der das wichtige Geschäft der Hessen in Russland stützte. In den ersten sechs Monaten des Jahres steigerte Stada den Umsatz um 17 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 1,76 Milliarden Euro, wie der Konzern in Bad Vilbel mitteilte. Unter dem Strich wuchs der Gewinn auf 169 Millionen Euro nach 111 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2021. Das Russland-Geschäft, das rund 15 Prozent des Umsatzes bei Stada ausmacht, habe sich „im Großen und Ganzen“ wie der Konzern insgesamt entwickelt, sagte ein Unternehmenssprecher.





