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Software-Hersteller : Software AG im ersten Quartal mit Gewinnrückgang

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Die Aktionäre bekommen nun eine Auszahlung von insgesamt 39,9 Millionen Euro. Dennoch verzeichnet die Software AG einen Gewinnrückgang. Bild: ddp

Die Software AG ist Deutschlands zweitgrößter Software-Hersteller. Sie verzeichnet im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn Rückgänge. Die Gründe liegen unter anderem in einer allgemeinen Nachfrageflaute.

          Deutschlands zweitgrößter Software-Hersteller Software AG hat im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn Rückgänge verzeichnet. Damit bleibt es für das Gesamtjahr bei den eher verhaltenen Erwartungen, wie das im TecDax notierte Unternehmen in Darmstadt am Freitag mitteilte. Insgesamt werde weiterhin ein Konzernumsatz von plus drei bis minus drei Prozent erwartet.

          In den ersten drei Monaten sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 272,6 auf 254,6 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern verringerte sich von 60,2 auf 54,8 Millionen Euro, der Überschuss von 40 auf 35,9 Millionen Euro. Damit setzen sich die Rückgänge fort, die den Darmstädtern bereits das vierte Quartal verhagelt hatten. Gründe sind eine allgemeine Nachfrageflaute und die Schwierigkeiten, im weltgrößten Softwaremarkt USA Fuß zu fassen.

          Der Umsatz liegt noch auf der Höhe des Vorjahres

          Der Hoffnungsträger Integrationssoftware verbesserte dank starker Geschäfte in Europa seinen Umsatz, das angestammte Geschäft mit Großrechnersoftware schrumpfte dagegen leicht.

          Für das vergangene Jahr plant das Unternehmen eine Rekord-Ausschüttung an seine Aktionäre, über die die Hauptversammlung am nächsten Freitag, dem 4. Mai abstimmen soll. Vorgesehen ist eine Auszahlung von insgesamt 39,9 (2010: 37,0) Millionen Euro. 2011 hatte das Unternehmen seinen Gewinn unter dem Strich leicht um eine Million auf 177 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz lag mit 1,1 Milliarden Euro auf der Höhe des Vorjahres.

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