Klinikleiterin in Groß-Gerau : „Krise muss zu Umdenken führen“

Liquiditätsengpässe und Insolvenzen fürchten viele Krankenhäuser in der Krise. Die Kreisklinik Groß-Gerau kennt diese Probleme schon länger und muss mit ihnen täglich umgehen. Jetzt könnte sie profitieren.
In der Coronavirus-Krise fürchten viele Klinikchefs um die Zukunft ihrer Häuser. Weil sie mit dem Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Rettung der Krankenhäuser nicht zufrieden sind, der am Mittwoch im Bundestag verabschiedet wurde, hatten einige Geschäftsführer geäußert, dass sie Kurzarbeit, Entlassungen und Insolvenzen fürchten. Kliniken berichten zudem, sie hätten kein Geld für Material. Um die Liquidität zu sichern, wurde mit der AOK nun vereinbart, dass Rechnungen der Häuser innerhalb von fünf statt wie bisher binnen 28 Tagen bezahlt werden sollen.





