Wandertipp :
Ein Dorf, von dem nur die Kirche blieb

Von
Thomas Klein
Lesezeit:
In der fruchtbaren Wetterau entstand eine der frühchristlichen Keimzellen im Frankenreich, hier belegt durch die erstmals anno 778 erwähnte Sternbacher Kirche bei Florstadt. Als einzige verblieb sie von einem unter der Abgabenlast von Kloster Arnsburg um 1500 aufgegebenen Dorfes.
In der fruchtbaren Wetterau entstand eine der frühchristlichen Keimzellen im Frankenreich, hier belegt durch die erstmals anno 778 erwähnte Sternbacher Kirche bei Florstadt. Als einzige verblieb sie von einem unter der Abgabenlast von Kloster Arnsburg um 1500 aufgegebenen Dorfes.Thomas Klein

Ein gemeinsames Schicksal verband die einsam im Wald liegende Sternbacher Kirche und Kloster Arnsburg. Es betrieb mit Wickstadt einen großen Wirtschaftshof, wovon noch Bauten aus sechs Jahrhunderten zeugen.

Im Hessenland ein Kirchlein steht / Fernab von allen Straßen / Im Walde dort ein still Gebet / Wird Gott erbarmen lassen.“ Kaum treffender, nach Lage und Atmosphäre, konnte der Friedberger Heimatdichter Adolf Weckerling mit seinem Gedicht „Maria-Sternbach“ das Gotteshaus zwischen den Wetterau-Gemeinden Assenheim und Florstadt umschreiben. Wie aber kommt es fern jeder Behausung in den Wald?

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.