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  • Die Trauben hängen und das nicht zu hoch: Ein Weinlehrpfad erläutert Hintergründe zum Weinbau an der Bergstraße.

    Der Wandertipp : Wein in besonderer Lage

    Weit entfernt und doch verbunden – die „Odenwälder Weininsel“ trägt zum guten Ruf des Anbaugebietes Hessische Bergstraße bei. Ein Lehrpfad erläutert die Gründe, die im Traditionsbewusstsein wurzeln.
  • Die legendäre Sesselwaage, auf der sich Bismarck öffentlich wiegen ließ.

    Der Wandertipp : Mit Bismarck in die Biosphäre

    Auch jenseits von Wasserkuppe und Kreuzberg erstreckt sich inzwischen das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Dazu gehören Bäder wie das Welterbe Kissingen mit Sehenswürdigkeiten wie dem Kaskadental und den spätbarocken Salinen.
  • Ein versteinerter Drache?

    Der Wandertipp : In der Höhle des Drachen

    Bekämpfte Siegfried den Drachen im Nibelungenlied an der rußgeschwärzten Drachenfels-Höhle? Auf Antwortsuche geht es in die Tiefen des Pfälzerwaldes, um dann römische und mittelalterliche Spuren zu finden.
  • Aufwändige Bildstöcke von 1710 verweisen auf die Wallfahrtstradition.

    Der Wandertipp : Wein unter Denkmalschutz

    Beste Aussichten verspricht eine Tour am westlichen Spessartrand. Zum einen mit Blick auf die Qualität des Weins, zum anderen vom Hahnenkamm über das Rhein-Main-Gebiet.
  • Burg Schweinberg: Der enge Raum verlangte, in Höhe zu bauen und die Gebäude mit mächtigen Fundamenten abzustützen.

    Der Wandertipp : Die Gunst der Geologie

    Steinreich war man im Vogelsberg schon immer. Doch erst jüngst erkannte man auch den ideellen Wert und bereitete Basalt, Felsen und Bodenschätze als „Vulkanregion“ auf.
  • Das Renaissance-Schloss Neuweilnau: Seit 1816 dient es als Forstbehörde und bildet dank umfassender Restaurierung mit seinen Fachwerkgalerien und verschieferten Giebeln nun auch einen stimmungsvollen Rahmen für das unterdessen hinzugekommene Standesamt.

    Der Wandertipp : Aus der Weide wird die Heide

    Was früher das Leben im Taunus erschwerte, erfreut heute als Heide und bewaldete Bergzüge den Wanderer. Dazu das Doppel von Burg Alt- und Schloss Neuweilnau hoch über dem Weiltal.
  • Selbst Feuersalamander und Gelbbauchunken wurden in den sumpfigen Terrain heimisch.

    Der Wandertipp : Zum Nutzen für Natur und Gesundheit

    Salz ist das Lebenselixier der Kurstadt Bad Orb am Spessartrand – früher zu seiner Gewinnung, heute als Therapeutikum. So verstehen sich auch die vielen Wandermöglichkeiten vom renaturierten Orbtal bis zum Biotop Eschenkar.
  • Sie gilt als steilste Talung im Odenwald, die Margaretenschlucht bei Neckargerach. Nur über seilgesicherte Wege ist der terrassenartig eingeschnittene Sandstein zu begehen.

    Der Wandertipp : Am Seil durch die Schlucht

    Ein für hiesige Breiten einzigartiges Erlebnis verspricht eine Kletterpartie durch die bei Neckargerach gelegene Margaretenschlucht mit ihren kaskadenartigen Felsen.
  • Ursprünglich als Wegbepflanzung auf dem Friedhof an der Kirche St. Vitus angelegt, entwickelten sich der Lebensbaum zu flächenhafter Gräberfassung.

    Der Wandertipp : Kostbarer als Gold

    In jeder Hinsicht Geschichte ist ein beeindruckender Rhyolithbruch nahe Sailauf. Das Vulkangestein reicht über 300 Millionen Jahre zurück, wird aber nicht länger abgebaut.
  • Ausgewaschene Huminsäuren gaben dem Bächlein Rotes Wasser seinen Namen.

    Der Wandertipp : Fast wie im Märchen

    Dank umfassender Renaturierung konnte dem mittelhessischen Burgwald seine ursprüngliche Beschaffenheit als geschlossenes Forst- und Feuchtgebiet zurückgegeben werden. Gut die Hälfte davon steht unter Schutz.
  • Seit ihrer Sanierung leuchtet die Freudenburg am Main wieder in den schönsten Sandsteinfarben. Sie besitzt mit 32 Metern Höhe und einem Sockelgeschoss von 15 Metern im Quadrat einen der größten Bergfriede überhaupt.

    Der Wandertipp : Im Zeichen des Sandsteins

    Seit ihrer Restaurierung erstrahlt die Freudenburg über Freudenberg am Main wieder in farbenfrohem Sandstein. Als Werkstoff war er bereits vor 3000 Jahren begehrt und fand auch in rheinischen Domen Verwendung.
  • Wohlstand zeigte man gerne durch Verzierungen und farbenfroh ausgelegte Gefache.

    Der Wandertipp : Im Herzen geschützter Natur

    Der Wahlspruch einer örtlichen Brauerei hat nach vielfältigen Schutzmaßnahmen in der Wetterau noch an Zugkraft gewonnen. Nicht minder das umfassend sanierte Herzstück von Lich: Das Schloss und die Altstadt.
  • Grünzug: Auf den Spuren der Nibelungen im Odenwald

    Der Wandertipp : Auf den Spuren der Nibelungen

    Wo wurde Siegfried ermordet? Das Nibelungenlied lässt es offen, und so gibt es mehrere mögliche Tatorte im Odenwald. Am Roten Wasser, dem einzigen Moor der Region, war es jedoch vermutlich nicht.
  • Neben der Saalburg gibt es ein zweites, vollständig rekonstruierte Kastell: Nahe der kleinen Gemeinde Pohl im nordwestlichen Hintertaunus.

    Der Wandertipp : Im römischen Grenzbereich

    Das Kastell Saalburg hat einen kleineren Bruder im Hintertaunus. Bei Pohl erwuchs eines der frühen Holz-Erde-Lager der Römer. Bestens ausgestattet wird es von weiteren Rekonstruktionen im Umland ergänzt.
  • Brücke über den Main: Es geht zur Wallfahrtsstätte Mariabuchen bei Lohr.

    Der Wandertipp : Maria in der Buche

    Was mit dem Fund einer eingewachsenen Pietà vor 625 Jahren begann, hat bis heute Bestand – der Wallfahrtsort Mariabuchen in einem abgeschiedenen, von wildromantischer Natur umgebenen Tal.
  • Dank Mitteln aus einem dörflichen Entwicklungsfonds konnte der 150 Meter lange Basaltfluss angelegt werden.

    Der Wandertipp : Europas größter Feuerkopf

    Aus Deutschlands ältestem Naturpark, dem Vogelsberg, wurde eine „Vulkanregion“. Zu Geotopen, Vulkanwegen oder dem Schottener Vulkaneum setzt der „Lavastrom“ in Hochwaldhausen noch einen drauf. Von Thomas Klein
  • Über Felsen und umgestürzte Bäume sucht sich der wilde Elsbach seinen Weg.

    Der Wandertipp : Blüten, Buchen und Basalt in der Hohen Rhön

    Seit 30 Jahren ist die Rhön Biosphärenreservat. Derzeit zeigt es sich vielleicht von seiner schönsten Seite, denn in der Hohen Rhön stehen Abermillionen Pflanzen in Blüte.
  • Von Tucholsky gefeiert als Landschaft, „die Musik macht“ – das Hafenlohrtal im Spessart. Heute steht es auf vier Kilometern unter Schutz und kann über einen Bohlensteg gequert werden.

    Der Wandertipp : Ein deutsches Streichquartett

    Der Biber hat gefehlt, um das Naturparadies im Hafenlohrtal perfekt zu machen. Was schon Kurt Tucholsky schätzte, ist anziehender denn je.
  • Ungewöhnlich für den zergliederten Odenwald öffnet sich östlich von Mossautal eine weite Hochebene

    Der Wandertipp : Johanniterhilfe für den Odenwald

    Wo einst Johanniter in Ober-Mossau nahe Michelstadt eine kleine Kommende unterhielten, umgibt noch heute eine Spur Abgeschiedenheit das Tal.
  • Über 85 Hektar erstreckt sich das Naturschutzgebiet des Bingenheimer Rieds in den Horloff-Auen. Es ist Teil „Auenverbundes Wetterau“

    Der Wandertipp : Auf Vogelschau in der Wetterau

    Alle Vögel sind schon da, seit die Flüsse in Hessens bedeutendstem Feuchtgebiet renaturiert wurden. Etwa 250 zum Teil bestandsgefährdete Arten finden im und um das Bingenheimer Ried beste Bedingungen.