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  • Wohlstand zeigte man gerne durch Verzierungen und farbenfroh ausgelegte Gefache.

    Der Wandertipp : Im Herzen geschützter Natur

    Der Wahlspruch einer örtlichen Brauerei hat nach vielfältigen Schutzmaßnahmen in der Wetterau noch an Zugkraft gewonnen. Nicht minder das umfassend sanierte Herzstück von Lich: Das Schloss und die Altstadt.
  • Grünzug: Auf den Spuren der Nibelungen im Odenwald

    Der Wandertipp : Auf den Spuren der Nibelungen

    Wo wurde Siegfried ermordet? Das Nibelungenlied lässt es offen, und so gibt es mehrere mögliche Tatorte im Odenwald. Am Roten Wasser, dem einzigen Moor der Region, war es jedoch vermutlich nicht.
  • Neben der Saalburg gibt es ein zweites, vollständig rekonstruierte Kastell: Nahe der kleinen Gemeinde Pohl im nordwestlichen Hintertaunus.

    Der Wandertipp : Im römischen Grenzbereich

    Das Kastell Saalburg hat einen kleineren Bruder im Hintertaunus. Bei Pohl erwuchs eines der frühen Holz-Erde-Lager der Römer. Bestens ausgestattet wird es von weiteren Rekonstruktionen im Umland ergänzt.
  • Brücke über den Main: Es geht zur Wallfahrtsstätte Mariabuchen bei Lohr.

    Der Wandertipp : Maria in der Buche

    Was mit dem Fund einer eingewachsenen Pietà vor 625 Jahren begann, hat bis heute Bestand – der Wallfahrtsort Mariabuchen in einem abgeschiedenen, von wildromantischer Natur umgebenen Tal.
  • Dank Mitteln aus einem dörflichen Entwicklungsfonds konnte der 150 Meter lange Basaltfluss angelegt werden.

    Der Wandertipp : Europas größter Feuerkopf

    Aus Deutschlands ältestem Naturpark, dem Vogelsberg, wurde eine „Vulkanregion“. Zu Geotopen, Vulkanwegen oder dem Schottener Vulkaneum setzt der „Lavastrom“ in Hochwaldhausen noch einen drauf. Von Thomas Klein
  • Über Felsen und umgestürzte Bäume sucht sich der wilde Elsbach seinen Weg.

    Der Wandertipp : Blüten, Buchen und Basalt in der Hohen Rhön

    Seit 30 Jahren ist die Rhön Biosphärenreservat. Derzeit zeigt es sich vielleicht von seiner schönsten Seite, denn in der Hohen Rhön stehen Abermillionen Pflanzen in Blüte.
  • Von Tucholsky gefeiert als Landschaft, „die Musik macht“ – das Hafenlohrtal im Spessart. Heute steht es auf vier Kilometern unter Schutz und kann über einen Bohlensteg gequert werden.

    Der Wandertipp : Ein deutsches Streichquartett

    Der Biber hat gefehlt, um das Naturparadies im Hafenlohrtal perfekt zu machen. Was schon Kurt Tucholsky schätzte, ist anziehender denn je.
  • Ungewöhnlich für den zergliederten Odenwald öffnet sich östlich von Mossautal eine weite Hochebene

    Der Wandertipp : Johanniterhilfe für den Odenwald

    Wo einst Johanniter in Ober-Mossau nahe Michelstadt eine kleine Kommende unterhielten, umgibt noch heute eine Spur Abgeschiedenheit das Tal.
  • Über 85 Hektar erstreckt sich das Naturschutzgebiet des Bingenheimer Rieds in den Horloff-Auen. Es ist Teil „Auenverbundes Wetterau“

    Der Wandertipp : Auf Vogelschau in der Wetterau

    Alle Vögel sind schon da, seit die Flüsse in Hessens bedeutendstem Feuchtgebiet renaturiert wurden. Etwa 250 zum Teil bestandsgefährdete Arten finden im und um das Bingenheimer Ried beste Bedingungen.
  • Wie die biblisch „Stadt auf dem Berge“ erhebt sich Amöneburg 150 Meter über dem Ohmbecken. Hier nahm Bonifatius 721 seine Missionstätigkeit auf

    Der Wandertipp : Dem Himmel dank Bonifatius ein Stück näher

    Die Missionstätigkeit von Bonifatius schenkte einigen Orten frühe Nachweise – hier sind es 1300 Jahre. Auch wenn die Feier ausfällt, ist „Amanaburch“ eine Reise wert.
  • Bastionär: Seit Freilegung von wucherndem Rankenwerk ist der Blick von der Kollenburg auch wieder ins Maintal möglich.

    Der Wandertipp : Die Wacht am Main

    Vom Wuchs befreit, die Mauern befestigt, präsentiert sich die Kollenburg eindrucksvoller denn je vor dem Hintergrund endloser Spessartwälder. Zu entdecken ist der Sitz eines Regionalgeschlechts mit Behauptungswillen.
  • St. Katharina in Schöllkrippen: Im Chor ist die einzigartige Bildplatte aus dem Frühmittelalter angebracht, die germanische und christliche, sakrale und profane Zeichen vereint

    Der Wandertipp : Rätsel um Bilder und Bäume

    Im Kahlgrund stehen Abertausende Obstbäume. Kinder erraten deren Früchte auf einem Erlebnispfad, während eine mittelalterliche Bildplatte Fragen aufwirft.
  • Nur eines der rund 80 Tiere, die aktuell die größte Storchenkolonie Hessens bei Wiesbaden-Schierstein bevölkern. Der Nachwuchs noch nicht mitgezählt.

    Der Wandertipp : Störche am Strom

    Der Storch ist wieder da. Eine der Erfolgsgeschichten schreibt man am Rhein, wo die größte Kolonie des Landes erwuchs. Sehenswert sind auch Bauten und die „Blutlinde“ in Frauenstein.
  • Über sieben Stationen eines künstlerisch gestalteten „Waldglasweges“ führt eine farbige Spur bis zur historischen Glashütte in der Emsbachschlucht

    Der Wandertipp : Kleiner statt Großer Feldberg

    Der kleinere der beiden Feldberge ist in gewisser Weise der größere: Ein kunstvoller Waldglasweg, eine Glashütte sowie römische Stätten bereichern die Tour. Von Thomas Klein
  • Am Wegesrand: Der Bibelpark in Herbstein mit einer Arche Noah.

    Der Wandertipp : Hessen hängt auch am Galgen

    Zum kulturellen Erbe Hessens zählen nicht nur Schlösser, Burgen und Gärten – im Vogelsberg wird auch eine Richtstätte bewahrt. Vom sehenswerten Herbstein aus ist sie gut in eine Tour durch offene Flur einzubinden.
  • Fast versteckt liegt Schloss Heiligenberg in einem Landschaftspark oberhalb von Jugenheim.

    Der Wandertipp : Herberge des Hochadels

    Das bei Seeheim-Jugenheim gelegene Schloss Heiligenberg und sein blühender Landschaftspark ist ein Kleinod an der Bergstraße, mit dem sich große Namen verbinden.
  • Drei hohe Kreuze überragen den Sternberg bei Aschaffenburg. Ursprünglich 1948 als Mahnmal für den Frieden aufgestellt, sind sie bis heute Ziel von Wallfahrten und Prozessionen. Die Aussicht reicht weit ins Rhein-Main-Gebiet.

    Der Wandertipp : Kanonen zu Biotopen

    Wo Golgathakreuze und eine Kapelle zum Frieden mahnen, wurden aus einem Militärgelände große Naturschutzgebiete.
  • Das Huttenschloss aus dem 16. Jahrhundert (später Amtsgericht).

    Der Wandertipp : Zwei Gesichter einer Stadt

    Zwei zusammengeführte Kommunen im Main-Kinzig-Kreis könnten unterschiedlicher nicht sein – auf der einen Seite das auf Salz gebaute Soden, auf der anderen das durch Klöster geprägte Salmünster.
  • Wo einst Weiden lagen, erstrecken sich jetzt naturgeschützte Röhrichtzonen und Feuchtbiotope.

    Der Wandertipp : Im Zeichen der roten Pyramide

    Auf der Regionalpark-Route geht es durch einen Querschnitt der Kulturlandschaft im Rhein-Main-Gebiet – beflügelt vom „Seelenvogel“ am Bruchsee.
  • Er bietet eines der besten Kletterreviere im Odenwald.

    Der Wandertipp : Zwischen Felsen und Moor

    Es nennt sich zwar so, ist aber keins: Das naturgeschützte Schannenbacher Moor zwischen den von beeindruckenden Felsen und Gesteinshalden überzogenen Bergflanken im Odenwald.