Missbrauch in der Kirche :
Keine Solidarität mit den Tätern

Tobias Rösmann
Ein Kommentar von Tobias Rösmann
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Es gibt eine logische Reihenfolge derjenigen, die für die verabscheuungswürdigen Verbrechen in der katholischen Kirche zu zahlen haben. (Symbolbild)
Es gibt eine logische Reihenfolge derjenigen, die für die verabscheuungswürdigen Verbrechen in der katholischen Kirche zu zahlen haben. (Symbolbild)dpa

Die Vorstellung, pädophile Straftäter über eine steuerfinanzierte Entschädigung indirekt zu unterstützen, treibt vielen Katholiken die Zornesröte ins Gesicht. In einem Punkt sollten sich alle 27 Diözesen in Deutschland einig sein.

Vielleicht ist es die Angst vor der nächsten Austrittswelle, vielleicht ist es pure Klugheit: Dass sich die drei katholischen Bistümer mit Pfarreien im Rhein-Main-Gebiet allesamt entschieden haben, die Opfer sexuell übergriffiger Kleriker und Kirchenmitarbeiter nicht aus Kirchensteuereinnahmen zu entschädigen, ist in jedem Fall richtig.

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