Michael Gerber pilgert : Künftiger Fuldaer Bischof auf den Spuren von Bonifatius

Michael Gerber mag Sport. Dutzende Kilometer zurückzulegen, ist für den künftigen Fuldaer Bischof kein Problem. Das zeigte der Geistliche auf dem Bonifatius-Weg. Bei seiner Amtseinführung wird ein prominenter Gast fehlen.
Der künftige Fuldaer Bischof Michael Gerber hat sich vor seiner Amtseinführung am Sonntag auf eine Pilgerwanderung zum Dom begeben. Mit insgesamt rund 600 Begleitern war der 49 Jahre alte Geistliche auch am Samstag unterwegs, wie eine Kirchen-Sprecherin sagte. Die Pilgerwanderung hatte bereits am Freitag begonnen. Die Strecke führte den sportlich begeisterten Gerber über 47 Kilometer vom Hoherodskopf im Vogelsberg auf einem Teilstück der Bonifatius-Route über zwei Etappen bis nach Fulda.
Zur Amtseinführung des neuen Fuldaer Bischofs erwartet das Bistum am Sonntag mehr als 1500 Gäste und Neugierige innerhalb und außerhalb des Doms. Um so viele Menschen wie möglich an der Zeremonie teilhaben zu lassen, wird das Geschehen auf Bildschirme auf einen Platz vor dem Gotteshaus und in die benachbarte Stadtpfarrkirche übertragen.
Als zuständiger Metropolit führt Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn) den neuen Bischof in sein Amt ein. Als Gäste erwartet werden der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic (Berlin), und zahlreiche Bischöfe und Weihbischöfe sowie ökumenische Vertreter und Gäste aus Gesellschaft und Politik.
Grußworte sprechen werden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (München) und der Landesbischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein (Kassel). Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) musste die Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen.





