Private Tierschutzeinrichtung Kellerranch : Ein Alpaka namens Gürkchen

Auf der Kellerranch leben Tiere, die keiner mehr haben will. Auch sichergestellte Exoten werden dorthin gebracht. Doch für die Kosten der Tierschutzeinrichtung müssen die privaten Betreiber selbst aufkommen.
Weiterstadt ⋅ Beim Gang an den vielen Tierboxen vorbei schaut plötzlich Pascal, ein stattliches Trampeltier, um die Ecke, ein Alpaka namens Gürkchen steckt neugierig seine Nase über den Zaun, und Kurt, der Silberfuchs, wärmt sich an diesem kalten Wintertag in einer Ecke seines Geheges. Einige der Tiere stammen aus kleinen Zirkusunternehmen, die wegen Corona die Kosten nicht mehr aufbringen konnten, weil sie kein Geld mehr verdienen. Jetzt leben sie auf der Kellerranch bei Weiterstadt, die Karl-Heinz Keller und seine Frau seit mehr als 25 Jahren betreiben. Es handelt sich um eine von nicht einmal einem halben Dutzend privat geführter Tierschutzeinrichtungen dieser Größe, die es in Deutschland gibt.
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