Kommentar : Charmeoffensive ohne Rückendeckung
Die neue Kultusministerin Nicola Berr Beer wirkt, vielleicht auch im Kontrast zu Vorgängerin Dorothea Henzler, frisch und zugewandt. Allerdings ist ihr auch die Anspannung anzumerken.
Der Grünen-Abgeordnete Mathias Wagner gestand dem Kultusministerium jüngst zu, es habe eine „bessere PR“ bekommen. Ähnlich unwillig konstatierte Michael Roth, Generalsekretär der hessischen SPD, Nicola Beer „lächelt und charmiert sich durch die hessische Schullandschaft“. Wer die FDP-Politikerin bei ihren ersten Auftritten als Kultusministerin erlebt hat, kann den Eindruck der Opposition nur bestätigen. Beer wirkt, vielleicht auch im Kontrast zu Vorgängerin Dorothea Henzler, frisch und zugewandt. Überdies hat sie sich schnell eingearbeitet. Ein Vierteljahr nach ihrem Amtsantritt macht sie in den aktuellen schulpolitischen Themen einen informierten, sicheren Eindruck.






