Wahltag in Frankfurt : Ohne Bahnbabo weniger Spaß beim Wählen
Die Bürger bestimmen das neue Stadtoberhaupt – tagsüber merkt man das Frankfurt aber gar nicht so stark an, denn die Wahlbeteiligung ist niedrig.
Als Paul-Gerhard Lemcke den zwanzigsten Strich auf seiner Liste macht, ist es kurz vor elf. „Wenn wir absehen, dass wir unter 50 Wählern bleiben, müssen wir das melden – dann werden wir mit den anderen Wahllokalen zusammengelegt“, sagt der Wahlvorstand von Bezirk 170-02 in Westend-Süd. Er und sein Team haben schon vor drei Wochen im Goethegymnasium Stimmzettel ausgegeben, Wahllisten abgehakt und auf einem Zettel eine Strichliste geführt, wie viele Frankfurter von ihrem Recht Gebrauch gemacht haben, den nächsten Oberbürgermeister zu bestimmen.
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