Saalbau Frankfurt : Immer am Rande des Konkurses

Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Frankfurt ein Bürgerhaus nach dem anderen. Doch ihre Betreibergesellschaft war meistens unterfinanziert.
In goldenen Lettern steht „Metropolis“ auf der denkmalgeschützten Fassade des repräsentativen Gebäudes an der Eschenheimer Anlage, in dem sich seit 2001 ein Kinocenter befindet. Zuvor war an derselben Stelle und ebenfalls in Gold der frühere Name dieses Hauses eingraviert gewesen: „Volksbildungsheim“. Das 1908 als Gesellschaftshaus des Kaufmännischen Vereins errichtete Bauwerk war nach dem Zweiten Weltkrieg das Vorzeigeobjekt der Saalbau. Noch heute betreibt dieses städtische Unternehmen als Tochter der Wohnungsbaugesellschaft ABG etwa zwei Dutzend Frankfurter Bürgerhäuser – allerdings nicht mehr das Volksbildungsheim.
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