Nargess Eskandari-Grünberg : „Frankfurts guten Ruf erneuern“

Bis zur Wahl eines neuen Stadtoberhaupts ist Nargess Eskandari-Grünberg kommissarische Oberbürgermeisterin von Frankfurt. Nun stellt sie ihren Arbeitsstil und ihre Schwerpunkte vor.
Das Paulskirchen-Jubiläum vorbereiten, die desolate Situation bei der Ausländerbehörde verbessern, vernachlässigte Städtepartnerschaften pflegen und einen anderen, diskursfreudigen Auftritt der Stadt beim Weltwirtschaftsforum in Davos Mitte Januar organisieren: Diese Aufgaben hat sich die kommissarische Frankfurter Oberbürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg für die nächsten vier, vielleicht auch fünf Monate vorgenommen. Mit all dem wolle sie versuchen, den „guten Ruf Frankfurts“ wiederherzustellen, und „verlorenes Vertrauen zurückgewinnen“. Warum sie für die kurze Interimsphase, in der sie Frankfurter Stadtoberhaupt ist – die Frankfurter sind für den 5. März zur nächsten Oberbürgermeisterwahl aufgerufen – so viele Dinge anstoßen will, die erst langfristig wirken können, beantwortet die Grünen-Politikerin mit dem kurzen Hinweis: „Ich werde nicht im Büro sitzen und Kaffee trinken.“
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