Autorin Sarah Levy über Israel : Bericht aus einem traumatisierten Land

Die Journalistin Sarah Levy ist 2019 aus Frankfurt nach Tel Aviv ausgewandert. In ihrem neuen Buch beschreibt sie ein Land, das unter Schock steht. Und das dank eigener Erfahrung in einer ungewohnten Tiefe und Sensibilität.
Am 8. Dezember 2023, vier Jahre nach ihrer Einwanderung in Israel, hat Sarah Levy zum ersten Mal „Wir“ gesagt, als sie von den Israelis sprach. Das war bei einem Radiointerview über den Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 mit rund 1200 Toten und etwa 200 verschleppten Geiseln. Just in dieser Zeit bekam ihr kleiner Sohn Oz in der Deutschen Botschaft in Tel Aviv seinen deutschen Pass ausgehändigt. Der Gedanke, dass Oz jederzeit in ein europäisches Land ausreisen könne, habe sie beruhigt, schreibt die aus Frankfurt stammende Journalistin, deren Karriere mit einer Hospitanz bei der F.A.Z. begann, in ihrem eben im Rowohlt-Verlag erschienenen Buch „Kein anderes Land“.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





