FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Frankfurterin in Israel :
Tel Aviv von außen und innen

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Sehnsuchtsort: Im modernen Tel Aviv und im alten Stadtteil Jaffa (rechts) sind Faszination und Zerrissenheit des jungen Staates zu erfahren.
Sehnsuchtsort: Im modernen Tel Aviv und im alten Stadtteil Jaffa (rechts) sind Faszination und Zerrissenheit des jungen Staates zu erfahren.EPA

Nie hätte die Frankfurterin Sarah Levy sich vorstellen können, nach Tel Aviv auszuwandern. Doch sie tat es – und fand etwas, was ihr gefehlt hatte. Jetzt hat sie ein Buch darüber geschrieben.

Vor zehn Jahren ist Sarah Levy Hospitantin in der Rhein-Main-Zeitung gewesen. Sie war begabt, daran bestand von Anfang an kein Zweifel. Sie schrieb über Stuten und Schweine auf dem Hessentag, begleitete die Arbeit einer evangelikalen Gemeinde im Frankfurter Bahnhofsviertel und ließ sich von einem 84 Jahre alten Mann zeigen, wie gut er noch mit seinem Auto fahren konnte. Nach der Hospitanz schaffte die Frankfurterin die Aufnahme auf die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitete danach als freie Autorin vor allem für die Wochenzeitung „Die Zeit“.

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