Beginn der deutschen Demokratie :
Das exklusive Symbol für Einigkeit und Recht und Freiheit

Von
Günter Mick
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Anfang demokratischer Tradition: feierlicher Einzug des Vorparlaments 1848 in die Paulskirche.
Anfang demokratischer Tradition: feierlicher Einzug des Vorparlaments 1848 in die Paulskirche.akg-images

In der Paulskirche sind die Grundlagen für Einheit und Freiheit der Deutschen gelegt worden. Sie ist das „Haus der Demokratie“ schlechthin.

Eine sehr persönliche Festellung zu Beginn, ein Bekenntnis, deutlich und mit Nachdruck: Das Haus der deutschen Demokratie ist die Paulskirche in Frankfurt am Main. An historischer, politischer Größe unvergleichbar für die deutsche Geschichte. Ein exklusives Wahrzeichen für den anspruchsgewaltigen Versuch, eine Verfassung für ein einheitliches neues Deutschland zu schaffen, getragen von demokratischen Normen, freiheitlichem Gedankengut. Punkt, Ausrufezeichen! Daran gemessen sind Überlegungen, neben der Paulskirche ein eigenes „Haus der Demokratie“ zu errichten, geradezu absurd. Sie zeugen – mit Verlaub – von erschreckender geschichtlicher, ideeller Substanzlosigkeit. Gar nicht erst zu reden davon, was in diesem „Haus“ stattfinden soll und nach welchen Kriterien und wer diese eigentlich definiert.

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