Rhein-Main-Liveblog : Vodafone-Störung im Raum Frankfurt soll im Laufe des Vormittags behoben sein
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Am Dienstag fällt eine Betriebsstelle des Unternehmens in Frankfurt-Ginnheim aus - mit Folgen für zahlreiche Menschen zwischen Frankfurt und Bad Vilbel. Wann die Störung behoben sein soll.dpa
In Hessen bleibt es trocken +++ Frankfurt: Cyberangriff auf Evangelischen Regionalverband +++ Vier Festnahmen in Darmstadt nach Schüssen in Berlin +++ Liveblog zu Rhein-Main und Hessen
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Frankfurt
Vodafone-Störung im Raum Frankfurt soll im Laufe des Vormittags behoben sein
Frankfurt. Die Störung beim Telekommunikationskonzern Vodafone im Raum Frankfurt und Bad Vilbel dauert weiter an. Wie ein Unternehmenssprecher am Morgen auf Anfrage mitteilte, sollen Vodafone-Kunden im Laufe des Vormittags wieder Zugriff auf Kabel-TV, Breitband-Internet und Festnetz-Telefonie erhalten.
In Frankfurt-Ginnheim war am Dienstagnachmittag durch Bohrungen auf einer Baustelle ein „Anbindungsfehler“ aufgetreten. Betroffen von der Störung sind nach Unternehmensangaben bis zu 28.386 Kabelkunden. Man habe die gesamte Nacht an der Behebung gearbeitet, so der Unternehmenssprecher. Auf einer Länge von mehreren hundert Metern sei inzwischen ein neues Glasfaserkabel verlegt worden. Dessen Enden müssten nun zusammengeführt werden. Das dauert demnach noch mehrere Stunden.
Wann genau Kunden wieder ihr Festnetztelefon oder Kabel-TV nutzen können, ist noch unklar. Wichtig zu wissen sei, dass nicht alle Kunden gleichzeitig wieder ans Netz gehen, sagte der Sprecher. Dies geschieht stattdessen nach und nach am Vormittag, wie er ankündigte. (dpa)
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Darmstadt
Polizei erwischt mutmaßliche Kupferdiebe - sechs Festnahmen
Darmstadt. Ein Augenzeuge hat in Darmstadt einen versuchten Diebstahl von Kupferkabel im Wert von mehreren zehntausend Euro in der Nacht verhindert. Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte, nahmen Einsatzkräfte bis zum frühen Morgen sechs Tatverdächtige vorläufig fest.
Der Zeuge habe eine Gruppe mehrerer Menschen an der Baustelle eines Forschungsunternehmens dabei beobachtet, wie sie die Kabel in zwei auf einem Feld abgestellten Transporter geladen hätten. Gegen 2.15 Uhr wurde die Polizei alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, flüchteten die Tatverdächtigen demnach in Richtung eines angrenzenden Waldes.
Fünf Menschen seien unmittelbar durch Polizeistreifen festgenommen worden, ein sechster Tatverdächtiger sei im Rahmen der Fahndung gefasst worden. Die Beamten ermitteln und suchen Zeugen. (dpa)
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Hanau
Hanau: Vermeintlicher Gefahrstoff sorgt für Sperrung auf B43a
Hanau. Ein Kanister mit vermeintlich gefährlichem Inhalt hat auf der Bundesstraße 43a in Hanau einen größeren Gefahrstoffeinsatz ausgelöst. Eine 36 Jahre alte Autofahrerin sei mit dem auf der Fahrbahn liegenden Kanister am Dienstagnachmittag kollidiert, teilte das Polizeipräsidium Südosthessen mit.
Durch den Aufprall habe sich der Inhalt des Kanisters großflächig auf dem Auto der Frau und auf einem Wagen eines dahinter fahrenden 19 Jahre alten Mannes verteilt, hieß es. Der weiße 20-Liter-Kanister trug den Angaben zufolge die Aufschrift „Natronlauge“, weshalb die alarmierte Feuerwehr die Unfallstrecke sperren ließ. Der junge Mann sei vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, so die Polizei.
Eine Laboranalyse der ausgetretenen Flüssigkeit ergab den Angaben zufolge, dass es sich nicht um ätzende Natronlauge, sondern um ungefährliches Paraffinöl handelte. Für Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb die Fahrbahn bis 22.15 Uhr gesperrt. Woher der Kanister stammt, ist bislang unklar. (dpa)
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Hessen
Hessen bleibt meist trocken
Offenbach. Das Wetter in Hessen bleibt in den nächsten Tagen zumeist trocken mit mehr Wolken im Norden und mehr Sonne im Süden. Am Mittwoch kann es morgens noch Regen geben, der nach Osten abzieht. Danach bleibt es laut DWD meist niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen erreichen 12 bis 16, in höheren Lagen um 8 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus West.
Am Donnerstag ist es dann nach etwaiger Nebelauflösung im Norden wolkig bis stark bewölkt, nach Süden wird es dagegen heiter oder sonnig. Die Temperaturen erreichen zwischen 11 und 14 Grad, in Hochlagen 9 Grad.
Auch am Freitag ist kein Regen zu erwarten. Nachdem sich Nebel und Hochnebel aufgelöst haben, wird es heiter bis wolkig, örtlich auch ganztägig trüb. Die Höchsttemperatur erreicht bei Sonnenschein zwischen 9 und 12 Grad, unter Nebel und Hochnebel in Nordhessen bis 5 Grad.
Der Samstag startet zunächst oft nebelig-trüb. Im Tagesverlauf gibt es im Südwesten Aufheiterungen, im Norden zeigt sich der Himmel weiterhin stark bewölkt und vereinzelt fällt leichter Sprühregen. (dpa)
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Frankfurt
Frankfurt und Offenbach: Cyberangriff auf Evangelischen Regionalverband
Die IT-Infrastruktur des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt und Offenbach ist seit Dienstag teilweise lahmgelegt. Grund ist ein Cyberangriff, wie ein Sprecher mitteilte. Deshalb seien externe Sicherheitsexperten und die Polizei eingeschaltet worden. Offenbar handelt es sich nicht um einen zufällig eingefangenen Computervirus. Der Verband habe vielmehr eine Mail mit Hinweis auf den Angriff bekommen, so der Sprecher. Es habe sich gezeigt, dass die Serverdateien verschlüsselt gewesen sind. Aus Sicherheitsgründen habe man die IT-Infrastruktur abgeschaltet.
Die Internetseiten der evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach und ihrer Gemeinden seien davon nicht betroffen und könnten gefahrlos aufgerufen werden. Die Einrichtungen des Regionalverbands seien telefonisch weiter erreichbar. Der Regionalverband kümmert sich mit 4000 Mitarbeitern um Einrichtungen der Kirche und der Diakonie. Dazu gehören mehr als 100 Kitas, aber auch Beratungs- und Bildungsangebote. Eine Abteilung verwaltet die 400 Kirchen-, Gemeinde- und Pfarrhäuser der evangelischen Kirche. Die Angebote der Einrichtungen liefen weiter, sagte der Sprecher.
Die Internetseiten der evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach und ihrer Gemeinden seien davon nicht betroffen und könnten gefahrlos aufgerufen werden. Die Einrichtungen des Regionalverbands seien telefonisch weiter erreichbar. Der Regionalverband kümmert sich mit 4000 Mitarbeitern um Einrichtungen der Kirche und der Diakonie. Dazu gehören mehr als 100 Kitas, aber auch Beratungs- und Bildungsangebote. Eine Abteilung verwaltet die 400 Kirchen-, Gemeinde- und Pfarrhäuser der evangelischen Kirche. Die Angebote der Einrichtungen liefen weiter, sagte der Sprecher.
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Darmstadt
Schüsse in Berlin: Vierte Festnahme in Darmstadt
Rund sieben Monate nach Schüssen auf einen 38 Jahre alten Mann in Berlin-Schöneberg hat die Polizei einen vierten Beschuldigten im hessischen Darmstadt festgenommen. Der Zwanzigjährige sei beim Zugriff vor vier Tagen zusammen mit drei weiteren Personen in einem Auto gewesen, teilte Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin mit. Er habe versucht, zu Fuß zu fliehen und dabei eine scharfe Schusswaffe weggeworfen.
Bei späteren Durchsuchungen fanden die Beamten den Angaben zufolge noch eine scharfe Schusswaffe. Die drei weiteren Insassen des Autos seien zunächst in Polizeigewahrsam genommen, dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
Der Achtunddreißigjährige war im März in Schöneberg angeschossen und im Unterkörper verletzt worden. In Darmstadt nahm die Polizei wenige Tage später drei Männer fest, die für den Schusswaffenangriff verantwortlich sein sollen. Dabei handelte es sich um drei 19, 20 und 21 Jahre alte Männer, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Gegen sie wurde wie nun gegen den jüngst Festgenommenen Haftbefehl erlassen. (dpa)
Bei späteren Durchsuchungen fanden die Beamten den Angaben zufolge noch eine scharfe Schusswaffe. Die drei weiteren Insassen des Autos seien zunächst in Polizeigewahrsam genommen, dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
Der Achtunddreißigjährige war im März in Schöneberg angeschossen und im Unterkörper verletzt worden. In Darmstadt nahm die Polizei wenige Tage später drei Männer fest, die für den Schusswaffenangriff verantwortlich sein sollen. Dabei handelte es sich um drei 19, 20 und 21 Jahre alte Männer, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Gegen sie wurde wie nun gegen den jüngst Festgenommenen Haftbefehl erlassen. (dpa)
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Frankfurt
FES schafft 48 Werkswohnungen in Frankfurt-Höchst
In Zeiten von Wohnungsnot und Fachkräftemangel setzen einige Betriebe in Hessen auf Mitarbeiterwohnungen. So hat die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) kürzlich im Stadtteil Höchst einen Komplex mit 48 Werkswohnungen fertiggestellt. Zwei Jahre nach dem Spatenstich sind jetzt dort die Mieterinnen und Mieter in die neuen Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen eingezogen.
„Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in Frankfurt“, erklärte Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD). 36 der 48 Wohnungen seien geförderter Wohnraum, der in der Stadt dringend benötigt werde. „Die FES geht hier mit gutem Beispiel voran und sorgt dafür, dass sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Wohnen in Frankfurt leisten können. Mehr Projekte wie diese wären ein Gewinn für Frankfurt.“
Minister: Betriebswohnungen helfen, Fachkräfte zu gewinnen
In Hessen gibt es aber noch andere Beispiele: So wurde Ende September in Wiesbaden auf einem bisherigen Hubschrauberlandeplatz Richtfest gefeiert - und zwar für die 168 Wohnungen, die dort für Beschäftigte der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (Helios HSK) entstehen. Und im südhessischen Heppenheim hat der Klinikbetreiber Vitos vor einem Jahr eine Wohnanlage mit insgesamt 23 Einheiten für Mitarbeitende eröffnet.
Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) begrüßt das Engagement von Unternehmen, sich stärker im Wohnungsbau zu engagieren. „Wer in Hessen arbeitet, muss sich in der Nähe seines Arbeitsplatzes auch eine Wohnung leisten können.“ Beschäftigte sollten nicht vor der Wahl stehen, entweder eine hohe Miete zu zahlen oder jeden Tag lange Wege zur Arbeit zurückzulegen. „Betriebswohnungen können diesen Druck lindern. Sie geben Beschäftigten mehr Sicherheit und helfen Unternehmen, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.“, sagte der Minister. (dpa)
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Offenbach: Polizei bittet um Hinweise nach Leichenfund
Die Offenbacher Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Nachdem bereits am 23. März dieses Jahres eine leblose Person im Bereich der Offenbacher Schleuse aus dem Main gezogen wurde, konnte sie bislang nicht identifiziert werden. Es handelt sich um einen Mann mit dunkler Hautfarbe, etwa 1,70 Meter groß im vermutlich jungen Erwachsenenalter mit lockigen Haaren sowie einer Tätowierung mit dem Schriftzug „2Pac“ am rechten Unterarm.
Personen, die Hinweise auf die Identität geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der 069 755 98399 in Verbindung zu setzen.
Personen, die Hinweise auf die Identität geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der 069 755 98399 in Verbindung zu setzen.
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Frankfurt
Sexualstraftäter wird am Frankfurter Flughafen Einreise verweigert
Frankfurt. Fahnder der Bundespolizei haben einen verurteilten Sexualstraftäter am Flughafen Frankfurt an der Einreise nach Deutschland gehindert. Wie die Bundespolizei mitteilte, wurde der US-Amerikaner am Samstag aufgrund eines Warnhinweises der US-Behörden bei seiner Ankunft aus Miami noch direkt am Flugzeug festgestellt.
Der Mann habe 2021 zunächst online Kontakt zu seinen minderjährigen Opfern aufgenommen, um dann zu ihnen zu reisen. Wegen dieser Hintergründe habe die Bundespolizei entschieden, dem Mann die Einreise zu verweigern. Er sei am Sonntag zurückgewiesen worden nach Miami. (dpa)
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Hessen
Hessen startet mild, dann wird es schrittweise kühler
Offenbach. Frühlingshaft mild, heiter und trocken wird es im Tagesverlauf in Hessen. Dabei steigen die Temperaturen auf 15 bis 19 Grad und in höheren Lagen auf bis zu 12 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. In der Nacht kommt dann dichte Bewölkung auf, die zeitweise Regen bringt.
Am Mittwoch zieht der Regen in Richtung Osten ab, und es bleibt meist trocken bei nochmals milden Höchstwerten von 12 bis 16 Grad sowie 8 bis 12 Grad in höheren Lagen.
Etwas kühler wird es am Donnerstag: Nach örtlicher Nebelauflösung zeigen sich im Norden teils viele Wolken, im Süden des Landes wird es heiter bis sonnig, und es bleibt trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 11 und 14 Grad und um 9 Grad in Hochlagen.
Am Freitag geht es dann noch ein wenig runter mit den Temperaturen: Bei Sonnenschein erwarten die Meteorologen noch Höchstwerte zwischen 9 und 12 Grad, bei Nebel und Hochnebel in Nordhessen werden dagegen nur bis zu 5 Grad erreicht. (dpa)
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Stadtallendorf: Brand bei Gießereibetrieb
Auf dem Werksgelände einer Eisengießerei in Stadtallendorf im Landkreis Marburg-Biedenkopf hat es gebrannt. Verletzte habe es entgegen ersten Annahmen nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher.
Ein Sprecher des Unternehmens beschrieb, dass es durch das Feuer eine starke Rauchentwicklung gegeben habe. Die integrierte Leitstelle des Landkreises empfahl den Menschen in der Umgebung, wegen des Rauchs vorsorglich Fenster und Türen zu schließen.
Mehrere Einsatzkräfte waren vor Ort. Feuerwehren aus dem Umkreis unterstützten die Werksfeuerwehr der Gießerei, so ein Feuerwehrsprecher. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer löschen. (dpa)
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Verdacht auf Autorennen in Fulda: Polizistin bei Angriff verletzt
Gegen einen Autofahrer wird wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens ermittelt. Bei dem Einsatz in Fulda wurde eine Polizeibeamtin verletzt, wie die Polizei berichtete. Der 32 Jahre alte Mann war demnach in der Nacht zum Sonntag mit einem schwarzen Auto mit Schweizer Zulassung deutlich zu schnell unterwegs. Als eine Zivilstreife ihm folgte, hielt der Fahrer nicht an, sondern beschleunigte zeitweise auf deutlich über 120 Kilometer in der Stunde.
Die Polizei hatte den Verdacht, dass es sich um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen handelte. Daher ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung an. Beim Gang zu einem Geldautomaten erschienen mehrere Menschen aus dem Umfeld des Zweiunddreißigjährigen. Sie behinderten die Polizei lautstark und griffen die Einsatzkräfte an, auch mit Schlägen und Tritten.
Die verletzte Beamtin war danach nicht mehr dienstfähig. Weitere Streifen brachten die Lage unter Kontrolle. Alle vorläufig Festgenommenen wurden wieder entlassen. Gegen die Beteiligten wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. (dpa)
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KV warnt: Betrüger geben sich am Telefon als Ärzte aus
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen warnt vor betrügerischen Telefonanrufen: Die Anrufer geben sich als Ärzte, Mitarbeiter des Bereitschaftsdienstes oder der KV aus und fragen nach sensiblen Daten wie Bankinformationen.
Nach Angaben der KV berichteten Patienten in den vergangenen Wochen vermehrt über solche Vorfälle. Besonders „perfide“ ist aus Sicht der KV bei dieser Masche, dass die Telefonnummern-Anzeige manipuliert wird. Auf dem Display erscheint die Rufnummer einer vertrauenswürdigen Institution – unter anderem die vom Patientenservice 116 117.
Die KV stellt klar: „Mitarbeitende des 116 117-Patientenservices erfragen zu keinem Zeitpunkt Bank- oder Zahlungsdaten.“ Und rät: „Wer von solchen Anrufen betroffen ist, sollte bestenfalls gar nicht erst abnehmen. Die zweitbeste Lösung: nichts sagen und sofort auflegen.“
Leider habe die KV keine technische Möglichkeit, das sogenannte „Call ID Spoofing“ zu verhindern, das die Anzeige manipuliert. Nur die Nummern für Polizei und Rettungsdienst, 110 und 112, seien geschützt. „Daher hilft es nur, wachsam zu sein.“ (dpa)
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Rödermark: Kran soll Oberleitung berührt haben – Alarmanlagen lösen aus
Ein Kran soll in Rödermark im Landkreis Offenbach eine Oberleitung eines angrenzenden Umspannwerks berührt haben. Zeugen erzählten der Polizei von einem Lichtblitz, wie die Beamten mitteilten. Die Berührung hatte womöglich Auswirkungen auf das Stromnetz: Während des Vorfalls am Samstagmorgen und danach musste die Polizei wegen ausgelöster Alarmanlagen ausrücken.
Die Ermittler prüfen jetzt, ob die Fehlalarme tatsächlich mit der berührten Oberleitung zusammenhingen und ob es darüber hinaus noch Stromausfälle, Störungen oder andere Auswirkungen gab. Gegen den Fahrer des Kranwagens wird unterdessen wegen des Verdachts der Unfallflucht ermittelt: Er soll nach dem Vorfall davongefahren sein, wurde aber kurz darauf ausfindig gemacht.
Der Mann wollte mit dem Kranfahrzeug nach derzeitigem Kenntnisstand einen Baum aufstellen. Ob er den Kran privat oder im Auftrag einer Firma benutzte, ist noch unklar, so ein Polizeisprecher. (dpa)
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Baumaschine springt in Rüdesheim aus Gleis
Auf der wegen der Generalsanierung gesperrten rechtsrheinischen Bahnstrecke ist eine Baumaschine der Deutschen Bahn entgleist. Die Gleisstopfmaschine sei am Sonntagnachmittag in der Nähe des geplanten neuen Bahnhofs Rüdesheim aus dem Gleis gesprungen, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte. Zuvor hatte die „Hessenschau“ berichtet.
Es handelt sich um eine Maschine, die Schotter unter Bahnschwellen verdichtet. Warum diese in Rüdesheim aus den Gleisen sprang, ist noch unklar. Das werde geprüft, sagte die Bahnsprecherin. Mit Hilfe des Technischen Hilfswerks (THW) sei die schwere Maschine bis zum späten Sonntag wieder auf das Gleis gehoben worden.
In der Nähe war laut Bahn in der vergangenen Woche ein mit Sand beladener Waggon beim Entladen umgekippt. Ob beide Vorfälle in irgendeiner Weise miteinander zusammenhängen, soll der Sprecherin zufolge geklärt werden.
Die Generalsanierung der auch für den Güterverkehr sehr wichtigen rechtsrheinischen Strecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf in Nordrhein-Westfalen läuft voraussichtlich noch bis Mitte Dezember. (dpa)
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