Hannover 96 umwirbt Spieler : Bruchhagen schließt Aigner-Verkauf aus

Eintracht Frankfurt sucht dringend nach Verstärkungen für den Angriff und das offensive Mittelfeld. Schon deshalb kommt für Vorstandschef ein Verkauf von Stefan Aigner etwa an Hannover 96 nicht in Frage.
Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat einen Verkauf von Offensivspieler Stefan Aigner kategorisch ausgeschlossen. „Es wäre eine Katastrophe, wenn er gehen würde. Wo sollen denn dann die Tore herkommen?“, meinte der 65 Jahre alte Fußballfachmann im Trainingslager der Eintracht in Donaueschingen zu Medienvertretern.
Aigner wird von Hannover 96 umworben und ist sich laut 96-Manager Dirk Dufner mit den Niedersachsen bereits einig. „Eintracht Frankfurt will keine Stammspieler verkaufen und hat es auch nicht nötig, denn wir sind schuldenfrei“, entgegnete Bruchhagen.
Offensiv-Verstärkungen gesucht
Umgekehrt sucht die Eintracht noch dringend nach Verstärkungen für den Angriff und das offensive Mittelfeld. Im Gespräch sind zurzeit der serbische Stürmer Stefan Scepovic vom spanischen Zweitligisten Sporting Gijon, Ilir Azemi von SpVgg Greuther Fürth und der junge Belgier Zakaria Bakkali von PSV Eindhoven.
Bruchhagen bezeichnete die Stürmersuche als „sehr schwer“, weil einerseits der Transfermarkt völlig überhitzt sei und anderseits keiner in Frankfurt ernsthaft mit dem Weggang von Joselu gerechnet hatte. „Machen wir uns nichts vor: Wir sind alle davon ausgegangen, dass Joselu bei uns bleibt. Ich bin vom Hocker gefallen, als ich hörte, dass er nach Hannover wechselt“, meinte Bruchhagen.




