Missbrauch in der Kirche : Gläubige sollen nicht für Täter zahlen

Die Bistümer Limburg, Mainz und Fulda sind sich einig: Um die Opfer sexueller Gewalt zu entschädigen, bleiben Kirchensteuereinnahmen tabu. Das Geld soll aus anderen Töpfen kommen - und von einer bestimmten Gruppe.
Die drei katholischen Bistümer mit Pfarreien im Rhein-Main-Gebiet werden keine Kirchensteuermittel verwenden, um Opfer sexuellen Missbrauchs zu entschädigen. Das haben Anfragen dieser Zeitung ergeben. Die Limburger Diözese teilte mit, es würden „seit Einführung der materiellen Hilfen in Anerkennung erlittenen Leids keine Kirchensteuermittel eingesetzt“.
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