FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Missbrauch in der Kirche :
Gläubige sollen nicht für Täter zahlen

Von
Tobias Rösmann
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Nicht Geld allein: Der Limburger Bischof Georg Bätzing verweist auch auf die Bedeutung des Gesprächs mit Opfern sexuellen Missbrauchs.
Nicht Geld allein: Der Limburger Bischof Georg Bätzing verweist auch auf die Bedeutung des Gesprächs mit Opfern sexuellen Missbrauchs.dpa

Die Bistümer Limburg, Mainz und Fulda sind sich einig: Um die Opfer sexueller Gewalt zu entschädigen, bleiben Kirchensteuereinnahmen tabu. Das Geld soll aus anderen Töpfen kommen - und von einer bestimmten Gruppe.

Die drei katholischen Bistümer mit Pfarreien im Rhein-Main-Gebiet werden keine Kirchensteuermittel verwenden, um Opfer sexuellen Missbrauchs zu entschädigen. Das haben Anfragen dieser Zeitung ergeben. Die Limburger Diözese teilte mit, es würden „seit Einführung der materiellen Hilfen in Anerkennung erlittenen Leids keine Kirchensteuermittel eingesetzt“.

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