Armenier gedenken in Frankfurt :
Erster Völkermord des 20. Jahrhunderts

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Todesmarsch: Eine armenische Familie in der syrischen Wüste, aufgenommen von einem deutschen Offizier.
Todesmarsch: Eine armenische Familie in der syrischen Wüste, aufgenommen von einem deutschen Offizier.REUTERS

An den an ihrem Volk verübten Genozid haben Armenier in der Paulskirche erinnert. Die Beileidsbekundung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan befriedigt sie nicht.

Vor 100 Jahren hat sich mit den Schüssen von Sarajewo und dem dadurch entzündeten Ersten Weltkrieg die Büchse der Pandora geöffnet. Alle nur denkbaren Übel ergossen sich in den folgenden Jahren über die Menschheit, darunter der erste Völkermord des 20.Jahrhunderts. Hunderttausende von Armenier wurden im Frühjahr und Sommer 1915 von türkischen Soldaten und Polizisten sowie von kurdischen Hilfstruppen ermordet oder verdursteten und verhungerten auf Todesmärschen in Richtung der syrischen Wüsten.

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