Großübung „Defender Europe 20“ :
Amerikanisches-Manöver könnte Hessen betreffen

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Amerikanische Soldaten auf einer Übung in Deutschland.
Amerikanische Soldaten auf einer Übung in Deutschland.dpa

Die amerikanische Armee plant im Frühjahr die Großübung „Defender Europe 20“. Auch Hessen könnte davon betroffen werden.

Die geplante Großübung „Defender Europe 20“ der amerikanischen Armee im Frühjahr wird womöglich auch in Hessen spürbar. Mit Blick auf die vorgesehenen Transportrouten könnten die Regionen Kassel, Gießen, Frankfurt, Wiesbaden sowie Bad Hersfeld und Darmstadt betroffen sein, heißt es in einer Antwort der Staatskanzlei in Wiesbaden auf eine Anfrage der Linke-Landtagsfraktion. Für die Verlegung von Truppenteilen per Luft seien die Flughäfen Frankfurt und der Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim vorgesehen.

Das amerikanische Militär will mit „Defender Europe 20“ die Verlegung von Truppen aus den Vereinigten Staaten nach Polen und ins Baltikum üben. Nach Angaben der Armee sollen 37.000 Soldaten teilnehmen. Ziel sei, die Einsatzbereitschaft innerhalb der Nato zu erhöhen und mögliche Gegner abzuschrecken, erklärte das Militär.

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„Ob ein solches Säbelrasseln zu mehr Sicherheit beiträgt, darf bezweifelt werden“, äußerte der Linken-Abgeordnete Jan Schalauske. „Im Gegenteil ist eher zu befürchten, dass durch solche Manöver die Kriegsgefahr in Europa wachsen könnte.“

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Barbara Schäder
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