Australien : Am oberen Ende

Im Norden Australiens erlebt man eine wundervolle Welt, die ihre Wunden hat. Ein Nationalpark und eine Uranmine, Luxus-Lodges und Siedlungsgebiete der Aborigines treffen hier aufeinander.
Wie ein Ziegenbock springt die Propellermaschine durch die Luft und bringt uns dahin, wo es kein Handynetz mehr gibt. Darwin bleibt zurück, unten windet sich der Adelaide River durch Schwemmland, soweit das Auge reicht, Richtung Indischer Ozean, ein wegeloses Netz einander umschlingender und wieder freilassender Wasserarme, ein Ornament durch Mangroven, Busch und Gras, schillernd wie ein Ölfilm, grün, braun, lila, giftig gelb. Vogelschwärme und Wasserbüffel suchen das Weite, als die Maschine nach einer halben Stunde Flug ostwärts sinkt, dann sind da nur noch Bäume, und die Reifen greifen in rotbraune Erde.





