Erfolgsrezepte von Jack Ma : Junge Leute an die Macht

Er wird als neuer Steve Jobs gefeiert: Der Chinese Jack Ma, Gründer des Internetkonzerns Alibaba. Er hat eine beispiellose Karriere gemacht und sagt: Nicht die Leute mit den Einser-Abschlüssen schaffen es nach oben, sondern die mit den verrücktesten Ideen.
Wo Jack Ma auftaucht, da werden Staatschefs, Starmanager und Königinnen zu Groupies. So geschehen erst vorige Woche wieder in Davos. Der Gründer des chinesischen Internetkonzerns Alibaba hat dem Weltwirtschaftsforum einen Besuch abgestattet, ließ sich bei diversen Auftritten vor ausgewähltem Publikum feiern und gab der Managerelite nebenbei Nachhilfe, wie man als Unternehmer die Welt erobert. Denn, aufgemerkt, Alibaba ist nicht das chinesische Amazon, nicht das chinesische Google, auch nicht das chinesische Ebay - sondern alles zusammen und noch viel mehr: Gesundheitskonzern, Entertainmentfabrik, Bank. Wer Alibaba kennt, kann sich manch anderes sparen, sagt der Erfinder des Ganzen. Dass gestandene Konzernchefs sich diese Lektionen gefallen lassen, liegt am Charisma Jack Mas - und an seiner Aufstiegsgeschichte. Dem kleinen, drahtigen, im Kampfsport geübten Chinesen wird als „neuer Steve Jobs“ gehuldigt, sein Vermögen auf mehr als zwei Dutzend Milliarden Dollar geschätzt, im Weißen Haus geht er ein und aus. Bill Gates will mit seiner Hilfe die Welt retten.





