Unwetter in Brasilien : Mindestens 16 Tote durch Erdrutsch in Paraty

Westlich von Rio de Janeiro haben heftige Regenfälle einen Erdrutsch ausgelöst. Mindestens 16 Menschen sind getötet worden. Erst Ende Februar hatte es im Bundesstaat Rio de Janeiro Überschwemmungen und Erdrutsche gegeben.
Bei den schweren Unwettern in Brasilien sind mindestens 16 Menschen gestorben. In Paraty westlich von Rio de Janeiro wurden sieben Mitglieder einer Familie getötet, als ein Erdrutsch nach heftigem Regen mehrere Häuser am Strand wegriss, wie das Nachrichtenportal G1 am Sonntag berichtete. Im Küstenort Angra dos Reis kamen acht Menschen ums Leben. In der Gemeinde Mesquita nördlich von Rio erlitt ein Mann einen tödlichen Stromschlag. Mindestens acht weitere Menschen wurden zudem noch immer vermisst.
Der Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Cláudio Castro, richtete ein Krisenkabinett ein. Rios Bürgermeister Eduardo Paes rief die Bewohner der Metropole dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In der Region hatte es zuletzt immer wieder heftig geregnet. In einigen Ortschaften wurden Rekord-Niederschläge registriert. Ende Februar waren bei Erdrutschen und Überschwemmungen in Petrópolis im Bundesstaat Rio de Janeiro über 200 Menschen ums Leben gekommen. Fast 1000 Menschen wurden obdachlos.





