Nach dem Beben in Marokko :
Viele leben noch immer in Zelten

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Leben mit einem Provisorium: Eine Frau sammelt Holz und bringt es zu Behelfsunterkünften in Douar Tiniskt, in der Provinz Al-Haouz im Hohen Atlas.
Leben mit einem Provisorium: Eine Frau sammelt Holz und bringt es zu Behelfsunterkünften in Douar Tiniskt, in der Provinz Al-Haouz im Hohen Atlas.AFP

Ein Jahr nach der Erdbeben-Katastrophe kommt der Wiederaufbau in den betroffenen Gebieten nur langsam voran. Die Berggegend ist oft nur schwer zu erreichen – und auch die Fälle von Masern nehmen zu.

Auch nach einem Jahr leben viele noch in Zelten oder Containern. Das Erdbeben, das ihre Häuser zerstörte, hatte die meisten Menschen in der Nacht zum 9. September 2023 im Schlaf überrascht. Fast 3000 Tote waren am 8. September in der Region von Al­Haouz südwestlich von Marrakesch zu beklagen, dazu mehr als 5000 Verletzte. Es war Marokkos schwerstes Erdbeben seit mehr als einem halben Jahrhundert. Fast 60.000 Gebäude in rund 6000 Ortschaften wurden zum Teil oder vollständig zerstört, der größte Teil in Höhen­lagen zwischen 1500 und 2300 Metern.

FAZ

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