Pferdefleischskandal : Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann nimmt Lasagne aus Verkauf

Die Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann verkauft seit Mittwoch vergangener Woche keine Lasagne der Eigenmarke A&P mehr. Bislang liege kein Nachweis vor, dass Pferdefleisch verarbeitet sein könnte, sagte eine Unternehmenssprecherin.
Die Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann hat wegen des Pferdefleisch-Skandals in Großbritannien und Frankreich vorsorglich ihre Tiefkühl-Lasagne der Eigenmarke A&P aus dem Verkauf genommen. Der Inhalt wird nun untersucht, wie eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber „Spiegel Online“ bestätigte. Demnach wurde die Lasagne bereits am Mittwoch vergangener Woche aus dem Handel genommen, und zwar laut Sprecherin „aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes“. Bislang liege kein Nachweis vor, dass Pferdefleisch verarbeitet sein könnte, sagte die Unternehmenssprecherin.
Die Frage, von welchem Lieferanten die Lasagne stammte, beantwortete die Firmensprecherin nicht. Für Nachfragen war Kaiser’s Tengelmann zunächst nicht erreichbar. Das Verbraucherschutzministerium in Berlin hatte am Montag erklärt, es gebe derzeit „keine Hinweise“, dass solche Produkte auch hierzulande auf den Markt gekommen seien.
Vergangene Woche wurden in Großbritannien, Frankreich und Schweden mehrere Tiefkühlprodukte aus dem Handel genommen, nachdem in Lasagne bis zu hundert Prozent Pferdefleisch entdeckt worden war, obwohl Rindfleisch auf den Etiketten stand. Mitte Januar war bereits Pferdefleisch in Tiefkühl-Hamburgern in Großbritannien und Irland gefunden worden.





