FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Popkultur made in Japan :
Der Fluch des reinen Schwerts

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„Rule of Cool“: Schauspielerin Uma Thurman in Quentin Tarantinos Film „Kill Bill“
„Rule of Cool“: Schauspielerin Uma Thurman in Quentin Tarantinos Film „Kill Bill“Picture-Alliance

Aus der Popkultur ist der japanische Schwertmythos längst nicht mehr wegzudenken. Dabei ist er bis heute Projektionsfläche für reaktionäres Gedankengut und Geschichtsvergessenheit.

Für viele massentaugliche Spielarten der Fiktion – und auch der Realität – gilt vor allem eines: „The Rule of Cool“. Die Herrschaft des Coolen besagt grob, dass der Wille zum Aussetzen der Ungläubigkeit in Bezug auf ein bestimmtes Erzählelement proportional zu dessen „Awesomeness“ wächst, seiner Ungeheuerlichkeit. Ein exemplarischer Dialog zwischen Produzenten- und Rezipientenseite lautet in etwa so: „Feuerspeiende Dinosaurierroboter von einem fremden Maschinenplaneten?“ – „Hell, yeah!“ (aus „Transformers: Age of Extinction“, 2014).

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