FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Kameruns Königreiche :
Den Thron behielt der deutsche Kaiser

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Gelebte Tradition: Die Notabeln und der Hofstaat von Sultan Ibrahim Mbombo Njoya (Mitte) schreiten zur Freitagspredigt in Foumban.
Gelebte Tradition: Die Notabeln und der Hofstaat von Sultan Ibrahim Mbombo Njoya (Mitte) schreiten zur Freitagspredigt in Foumban.Rainer Hermann

In Kamerun gibt es bis heute mehr als 150 örtliche Herrscher. Einer der bedeutendsten ist Sultan Ibrahim Mbombo Njoya. Obwohl er sich dem Zentralstaat unterordnet, ist er bei seinem Volk populär. Ein Besuch.

Noch eine Stunde, ehe der Muezzin zum Freitagsgebet ruft. In ihren bunten, langen Gewändern schreiten die Notabeln des Königreichs Bamoun durch den Torbogen des Palasts. Njoya, der Großvater des heutigen Herrschers, hatte den dreistöckigen, mit Ziegeln gedeckten Backsteinbau von 1913 bis 1922 erbauen lassen, in der Zeit des Übergangs von den deutschen zu den französischen Kolonialherren im Westen Kameruns.

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